Rezension: „Driven Band 07: Starkes Verlangen“ von K. Bromberg

Zum Inhalt: Rylees Bruder Tanner kämpft mit dem Verlust seiner besten Freundin & Partnerin Stella, die bei einem Attentat in Nahost ihr Leben verloren hat. Nach vier Monaten in heimischen Gefilden wird er wieder  als Kriegsberichterstatter zurückgeschickt und wieder über die Zustände vor Ort zu berichten. Ein neuer Fotograf wird ihm zur Seite gestellt. Oder besser eine Fotografin: Beaux: Wunderhübsch, klug und ziemlich gut in ihrem Job. Tanner will nicht mit ihr zusammenarbeiten – zu sehr erinnert ihn ihre Anwesenheit an Stella.

Doch zwischen den beiden knistert es  gewaltig und Tanner kann es nicht leugnen…. Als er sich eingesteht, dass er sie liebt und eigentlich ihrem Glück nichts mehr im Wege zu stehen scheint, geschieht ein neues Attentat….

Meine Meinung:

So, nachdem ich Band 5 & 6 nicht kenne, habe ich Band 7 angefangen zu lesen. Das macht aber gar nichts, denn dieser Band lässt sich wunderbar auch einzeln lesen. Es ist nicht zwingend notwendig, die anderen Bücher zu kennen.

Wir begleiten Rylee‘s Bruder Tanner Thomas, der ab und an schon in Band 1-4 erwähnt wurde, bei seiner Rückkehr nach Nahost. Er ist traurig und er ist verbittert und eigentlich hat er auch kaum große Lust zu arbeiten, denn Stella fehlt ihm so sehr. Die Geschichte ist aus Tanners Sicht erzählt und ich finde es ziemlich schön, mal die männliche Sichtweise zu lesen. Er ist ein sehr sympathischer Charakter, seine Zerrissenheit zwischen Liebe für Beaux und Angst davor sich auf sie einzulassen und sie womöglich wieder zu verlieren, ist beim Lesen sehr klar rauszuhören.

Ich mag Tanner, ich mag seine Denkweise und die Art, wie er sich mit seinen Gefühlen auseinandersetzt. Und wie er mit Beaux umgeht, wie er sie liebt und ihr seine Liebe zeigt.

Die Story ist sehr gut geschrieben, spannend mit überraschenden Wendungen, mal traurig, aber auch mal lustig.  Aber ich bin ja sowieso Fan von der Drive-Reihe und weiß jetzt schon genau, dass ich mir Band 5 & 6 sowieso noch anschaffen und lesen werde.

Ich kann Euch auch den letzten Band der Reihe nur empfehlen – genau wie Band 1 -4.

Unterhaltsames Lesevergnügen mit Humor, Spannung, tollen Charakteren und jeder Menge Liebe!

FAZIT: 9 von 10 Sternen

Weitere Informationen zum Buch findet Ihr hier.

Vielen Dank an die Random House Verlagsgruppe für das Rezensionsexemplar.

 

Rezension: „Die Krankheitensammlerin“ von Kia Kahawa

Zum Inhalt: Fiona ist ein unglückliches Mädchen Anfang 20. Eigentlich wäre sie total gerne glücklich und zufrieden, doch irgendwie macht ihr das Leben, bzw. ihr Körper immer wieder einen Strich durch die Rechnung. Zum einen weigert er sich, sich überhaupt in Richtung Wohlfühlgewicht zu bewegen und zum anderen schleppt er sämtliche Krankheiten an, die man überhaupt nicht gebrauchen kann, wie zum Beispiel eine Schilddrüsenüberfunktion & Depressionen. Das tut ihrem ohnehin schon angeschlagenen Selbstvertrauen natürlich auch nicht wirklich gut. Doch nun soll alles anders werden: an Silvester fasst sie den festen Vorsatz, ihr Leben zum Besseren zu wenden und nimmt ihr Projekt in Angriff…

Meine Meinung:

Zunächst mal zum Cover: Das Cover ist sehr schlicht gehalten und passt ziemlich gut zum Buch, denn Fiona liebt Tee, ganz besonders Matetee (habe ich persönlich noch nie getrunken… muss ich mal ausprobieren, wie der schmeckt).

Der Schreibstil hat mir gut gefallen, ich habe schnell in die Erzählung hineingefunden. Die Geschichte wird aus der Sicht Fionas erzählt.

Fiona tut mir manches Mal wirklich leid, denn oftmals nimmt sie das Leben sehr schwer und ist dabei sehr, sehr einsam. Ihre Freundschaften beschränken sich auf ihren Internetfreund Thilo und ihren besten Freund Paul, in den sie irgendwie ein wenig verliebt ist.

Als sie Sylvester beschließt, ihr Leben zu verbessern, steht sie vor einem großen Berg an Dingen, die sie in Angriff nehmen möchte, am liebsten gleichzeitig und irgendwie sind es einfach zu viele Dinge auf ihrem Wunschzettel, um das ganz alleine zu wuppen.

Ich fand es ziemlich traurig, dass Fiona so unglaublich einsam ist und ich hätte sie am liebsten an die Hand genommen und ihr ein wenig positive Energie verpasst. Die düstere Stimmung, in der sie sich oft befindet, ist für mich schwer zu fassen und zu begreifen. Für mich ist das Glas immer halb voll. Ich fand es interessant, einen Einblick in Fionas Leben zu bekommen, weil sich ihr Gemütszustand so sehr von meinem unterscheidet. Selbst, wenn ich traurig bin, bin ich nicht annähernd so niedergeschlagen wie Fiona.

Der Stil der Geschichte hat mir gut gefallen, Kia Kahawa kann alltägliche Geschichten so erzählen, dass sie eben nicht mehr alltäglich wirken. Und vielleicht hilft diese Geschichte auch, einen etwas aufmerksameren Blick für Menschen zu entwickeln, denen es vielleicht – aus welchen Gründen auch immer – gerade nicht so gut geht, wie einem selbst.

FAZIT: 8 von 10 Sternen

Ich bedanke mich recht herzlich bei Kia Kahawa für das Rezensionsexemplar. Es hat mir großen Spaß gemacht, Fiona ein Stück ihres Lebens zu begleiten.

Rezension: „Schön aufbewahrt & selbst genäht“ von Debbie Shore

Jetzt wo die Kinder größer sind und ich tatsächlich durchaus den ein oder anderen Nachmittag wieder für mich habe, habe ich beschlossen, endlich mal wieder mit dem Nähen anzufangen. Das habe ich in den letzten Jahren sehr vernachlässigt.

Da kam mir das Nähbuch „Schön aufbewahrt & selbst genäht“ von Debbie Shore gerade rechtzeitig ins Haus geflattert.

Das Buch beinhaltet eine Menge schöner Ideen. Vom Aufbewahrungskörbchen bis zur Hängematte für Kuscheltiere sind jede Menge toller Vorschläge dabei. Das Buch eignet sich auch sehr gut für Anfänger (ich persönlich zähle mich auch immer noch zur Kategorie Anfänger). Zuerst bekommt man einen Crashkurs in Sachen Material- & Werkzeugkunde und auch die grundlegenden Techniken werden wunderbar und mit jeder Menge Fotos erklärt.

Die einzelnen Nähprojekte sind leicht verständlich erklärt und Fotos zeigen die einzelnen Nähschritte. So kann man sich auch bildlich vorstellen, wie die einzelnen Schritte auszuführen sind.

Viele der Nähprojekte lassen sich auch mit Stoffresten umsetzen. Zu fast jeder Vorlage gibt es einen Tipp. Auch die Anschaffungskosten für das Buch sind mit 9,99 € moderat.

Das Einzige, was ich im Buch vermisse, ist ein Hinweis mit dem Schwierigkeitsgrad der einzelnen Nähprojekte. Das bin ich irgendwie aus den meisten anderen Handarbeitsbüchern gewöhnt und das fehlt mir in diesem Buch.

FAZIT: 8 von 10 Sternen.

Weitere Informationen zum Buchfindet Ihr hier auf der Seite der Random House Verlagsgruppe.

Rezension: „Das Ausmalbuch für wache Nachtstunden“ von Sarah Jane Arnold

Was für ein herziges Buch. Schon alleine das Cover finde ich absolut bezaubernd. Kleine Wolken und Schäfchen auf hellblauem Hintergrund mit dezenten Pastellfarben. Der Einband ist beweglich und mit einem Gummiband versehen – ähnlich wie ein Kalender oder Tagebuch. Das Papier der Seiten ist relativ dick, so das man das Ausgemalte nicht auf der Rückseite sieht.

Das Buch selber beinhaltet nicht nur einfach beruhigende Malvorlagen – nein, es enthält auch viele wunderbare Zitate, jede Menge Tipps zum Thema „Einschlafen“ und „zur Ruhe kommen“, die einem das Einschlafen erleichtern sollen und auch zum Nachdenken über das eigene Einschlafritual anregen. Das Buch bietet auch ganz viel Platz zum Eintragen von eigenen Gedanken. Außerdem bietet die Autorin verschiedene Methoden an, mit denen das Einschlafen trainiert werden kann.

Ich hatte schon beim allerersten Durchblättern ziemlich viel Freude mit dem Buch. Die Motive sind nicht allzu riesig, es gibt ganz kleine, aber auch größere Motive, filigran gezeichnete ansprechende Bilder von Ornamenten, Blumen, Vögeln, Schmetterlingen, Federn, Planeten und vielen anderen Motiven. Sehr, sehr liebevoll gezeichnet -ein wunderschönes Buch.

Ein ganz tolles Buch für alle, die Probleme beim Einschlafen haben oder einfach gerne mit Ausmalbüchern zur Ruhe kommen wollen. Es eignet sich auch wunderbar als Geschenk.

FAZIT: 10 von 10 Sternen!

Das Buch ist im Kösel Verlag erschienen. Weitere Informationen zum Buch findet Ihr hier auf der Seite der Random House Verlagsgruppe.

Rezension: „Ewig Dein – Deathline“ von Janet Clark

Zum Inhalt:

Josie lebt seit dem Tod ihrer Mutter vor etwas mehr als einem Jahr mit ihrem Vater und ihrem Bruder Patrick allein auf der großen Ranch – nahe dem Yowama-Reservat. Seit dem Tod der Mutter versuchen die drei, die Ranch zu halten.

Patrick stellt Ray als Aushilfe ein – einen Greeny, wie die Yowama umgangsprachlich genannt werden. Josie und Ray spüren schon bei ihrer allerersten Begegnung eine Verbindung zwischen sich. Zur gleichen Zeit häufen sich jedoch in der Kleinstadt und auf der Ranch immer mehr mysteriöse Vorfälle. Hat Ray etwas damit zu tun? Nicht umsonst unterstellt man den Yowama ja magische Fähigkeiten. Doch warum sollte Ray Josie und ihrer Familie schaden wollen. Er liebt sie doch, oder?

Meine Meinung:

Das nenne ich mal wieder einen richtig, richtig tollen Jugendroman. Josie und ihre Freunde sind so warmherzig und immer füreinander da. Das macht sie mir so ungeheuer sympathisch. Josie musste durch den frühen Tod ihrer Mutter schnell erwachsen werden und gemeinsam mit ihrem Bruder die Ranch am Laufen halten, während ihr Vater seinen Kummer im Alkohol ertränkt hat.

Ray ist geheimnisvoll, stark und für Josie da. Aber dennoch wirkt er düster und er scheint etwas zu verbergen, das wird dem Leser ziemlich schnell klar.

Die Geschichte wird übrigens auf Josies Sicht erzählt und dadurch, dass man schon im Prolog das Gefühl hat, die Geschichte von ihr direkt persönlich erzählt zu bekommen, findet man ratz-fatz hinein in das Buch. Ich will ehrlich sein, ich hatte schon beim Prolog eine leichte Gänsehaut. Ich mag Geschichten, die sich um Mysterien, Magie, indianische Zauber und solche Dinge ranken.

Der Schreibstil ist locker leicht und flüssig, genauso wie ich Jugendbücher mag. Die Seiten fliegen nur so dahin und eigentlich kann man das Buch nicht zur Seite legen, wenn man einmal angefangen hat. Zumindest mir ging es so.

Wieder mal ein Buch, bei dem man am Ende traurig ist, es ausgelesen zu haben. Aber das Ende lässt zumindest auf eine Fortsetzung hoffen. Ich bin jedenfalls gespannt und würde mich freuen, Josie nochmal wieder zu treffen.

FAZIT: 10 von 10 Sternen

Weitere Informationen zum Buch findet Ihr hier auf der Seite der Random House Verlagsgruppe.

Rezension: „Lichterregen Band 02: Das Kind der Zeit“ von Cristina Haslinger

Zum Inhalt: Emily vermisst Daniel. Er ist seit dem letzten Treffen nicht mehr aufgetaucht. Emily vermisst ihn sehr. Dabei müsste er ihr jetzt ganz unbedingt helfen. Denn Emily ist schwanger und Ava möchte unbedingt das Blut ihres Kindes – koste es, was es wolle, Doch Emily hat nicht vor, ihr das Blut ihres ungeborenen Kindes zu überlassen – nicht einmal den allerkleinsten Tropfen. Also ist guter Rat teuer: was kann Emily tun, um ihr Kind zu schützen und um endlich den Fluch zu brechen, unter dem ihre Familie seit Jahrzehnten leidet…

Meine Meinung:

Auch wenn es schon eine ganze Weile her ist, dass ich Band 1 gelesen habe (fast genau 1 Jahr, sagt der pedantische Buchhalter in mir), habe ich sofort wieder in die wunderschöne Geschichte hineingefunden. Wir begleiten Daniel und Emily auf ihren Zeitreisen, die immer in der Hoffnung stattfinden, entweder Schlimmes abzuwenden oder aber endlich eine Lösung für die Forderung Avas zu finden. Doch man muss bei diesen Zeitreisen aufpassen, denn unbefugte Eingriffe in die Vergangenheit haben immer Auswirkungen auf die Gegenwart. Und ist es überhaupt möglich, bestimmte Ereignisse in der Vergangenheit zu verändern oder sind manche Ereignisse unabwendbar, weil es einfach Schicksal ist?

Der Schreibstil von Cristina Haslinger ist – wie schon in Band 1 – locker leicht und sehr gut zu lesen. Emily finde ich – wie gehabt – sehr sympathisch und empfinde sie als eine starke Persönlichkeit, die trotz allem die Kraft findet, eine herzzerreißende Entscheidung zu treffen. Aus Liebe zu ihrem Kind. Aber ich mag eigentlich nicht allzu viel verraten, denn das würde ich Euch ja schon die Spannung nehmen. Das möchte ich nicht.

Wer gerne Zeitreisegeschichten mag, ist mit dieser Dilogie auf jeden Fall gut beraten. Tolle Charaktere und eine spannende Story – perfekt! Ein Muss für Zeitreisefans!

FAZIT: 10 von 10 Sternen

Vielen Dank an Cristina Haslinger für das Rezensionsexemplar und das tolle Überraschungspäckchen! Ich finde die Geschichte so toll!

„Das Kind der Zeit“ ist Band 2 der Dilogie „Lichterregen. Band 1 „Im Rausch der Zeit“ ist im Mai 2016 erschienen.

Weitere Informationen findet Ihr hier auf der Seite meiner Lieblingsbuchhandlung Graff aus Braunschweig.

Rezension: „Smoke“ von Dan Vyleta

Zum Inhalt: England 19. Jahrhundert. Die Welt wird von Rauch bestimmt. Rauch ist die Manifestation der Sünde. Jeder Mensch, der sündhafte Gedanken oder Gefühle in sich hat, verliert Rauch. Schwarzen Rauch, mal heller mal dunkler. Kein böser Gedanke bleibt so unentdeckt. Nur wer rein ist und keinen Rauch verliert, ist ein guter Mensch. Doch ist das wirklich so?

Charlie und Thomas – zwei Internatsschüler entdecken auf einem Ausflug ins verrauchte London, dass der Rauch eben doch nicht nur das ist, was er zu sein scheint und machen sich auf, das Geheimnis des Rauches zu lüften…

 

Meine Meinung:

Hm, schwierig…fange ich mal mit dem Cover an:

Das Cover finde ich definitiv gelungen: düster, dem Zeitalter und dem Ort der Geschichte – das sündhafte und verrauchte London – absolut angemessen. Für das Cover gibt es auf jeden Fall volle Punktzahl.

Mit der Geschichte ist es für mich nicht ganz so einfach. Sprachlich ist das Buch auf jeden Fall super. Die Art von Dan Vyleta Orte und Menschen ausdrucksstark und detailliert zum Leben zu erwecken, ist wirklich lesenswert. Ich mag seine Art, mit Wörtern umzugehen.

Und nun zum großen Aber:

Die Geschichte ist in viele, viele Kapitel unterteilt, die aus der Sicht von vielen verschiedenen Personen erzählt wird. Ein Teil dieser Personen taucht im Rest der Geschichte überhaupt nicht noch einmal auf. Und manchmal erschien mir die Person auch nicht wirklich relevant für den Fortgang der Geschichte. Das fand ich beim Lesen teilweise sehr verwirrend, ich muss gestehen, dass ich ab und an der Handlung der Geschichte nicht wirklich folgen konnte. Ich habe die ganze Zeit beim Lesen darauf gewartet, dass die Geschichte endlich richtig losgeht. Doch irgendwie ist das nicht passiert (für mich zumindest). Das hat mir einen großen Teil des Lesevergnügens genommen.

Schade, denn die Geschichte hatte definitiv Potenzial, doch für mich war es definitiv nicht das richtige Buch.

FAZIT: 5 von 10 Sternen

Vielen Dank an die Random House Verlagsgruppe für das Rezensionsexemplar.

Weitere Informationen zum Buch findet Ihr hier.

Rezension: „1001“ Date von Yvonne De Bark

Zum Inhalt: Bea ist gerade 40 geworden, als sie und ihr Mann Marius sich trennen. Die Trennung ist an und für sich eine gute Idee denkt Bea, denn nun muss sie sich nicht mehr über Marius und seine Eigenarten ärgern. Aber so ganz alleine ist auch doof, findet sie. Und eigentlich findet sie ja den Erik ganz nett. Ziemlich ganz nett, um genau zu sein. Den hat sie zufällig bei einer Veranstaltung kennengelernt. Doch blöderweise ist er verheiratet. Also beschließt sie, ihren eigenen Traumprinzen zu finden. Irgendwo muss der ja sein. Doch das ist leichter gesagt, als getan – denn schließlich will sie ja nicht die Katze im Sack kaufen. Es soll diesmal auf jeden Fall die richtige Entscheidung sein. Und so überlegt sie, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, bei den Dates „den Einen“ zu finden. Vermutlich muss man eine Menge Dates haben, um den Richtigen zu finden. 1000 vermutlich… und so nimmt Bea die Herausforderung an und stürzt sich in den Date-Wahnsinn…

Zum Inhalt:

Wow, Bea lässt in der Tat nichts anbrennen. Sie stürzt sich mit einem Elan und einer großen Portion Selbstvertrauen in die vielen, vielen Dates und lässt den Leser an ihren spannenden, lustigen und manchmal auch durchaus gruseligen oder langweiligen Dates teilhaben.

Die Geschichte ist aus der Sicht von Bea geschrieben. Bea trägt das Herz auf der Zunge. Offensiv macht sie sich auf die Suche nach ihrem ganz großen Glück. Und landet natürlich auch ziemlich oft im Bett mit den Herren der Schöpfung. Und lässt uns auch daran teilhaben in ihrer offenen, erfrischenden und direkten Art. Bea nimmt sich manchmal selber nicht ganz so ernst, sie ist herrlich selbstironisch und nimmt es mit Humor und einem Lächeln, wenn sich der vermeintliche Traumprinz mal wieder als Frosch entpuppt.

Manchmal war ich mir nicht sicher, was genau Bea eigentlich wirklich sucht. So sortiert sie die Männer manchmal schon nach einem kurzen Blick aus, ohne sie überhaupt näher kennenlernen zu wollen. Ab und an hat wirkte sie für meinen Geschmack ein wenig zu oberflächlich – besonders als sie anfängt, Männer nach ihrem Geldbeutel auszusuchen.

Der Schreibstil von Yvonne de Bark ist locker leicht, die Story nimmt schnell an Tempo auf und wird zum Ende hin auch nochmal richtig spannend. Die Geschichte ist sehr, sehr unterhaltsam geschrieben. Es ist eine frische und leichte Lektüre, bei der man ziemlich oft schmunzelt und sich selber vielleicht auch an das ein oder andere erlebte Date erinnert!

FAZIT: 7 von 10 Sternen

Weitere Informationen zum Buch findet Ihr hier.   Vielen Dank an den Solibro Verlag für das Rezensionsexemplar!

Rezension: „Im Reich der Pubertiere“ von Jan Weiler

Zum Inhalt:

Seit „Das Pubertier“ – dem ersten Band der Reihe, ist einige Zeit vergangen. Mittlerweile ist nicht nur Tochter Carla in der Pubertät, sondern auch sein Sohn Nick ist zu einem waschechten Pubertier geworden. Das bedeutet doppelter Spaß….

Meine Meinung: Ich habe den ersten Band ja vor einigen Wochen gelesen und habe den zweiten Band nun als Hörbuch gehört. Das Hörbuch besteht aus Livemitschnitten von verschiedenen Lesungen und die Lesung toppt definitiv das Vergnügen, das ich beim Lesen von Band 1 bereits empfunden habe. Er hat eine sehr sympathische Erzählstimme, man kann ihm sehr gut zuhören. Der Autor erzählt so liebevoll und lustig von seinen Kindern, dass man aus dem Schmunzeln und Lachen nicht mehr rauskam. Und vor allen Dingen erkennt man sich selbst und seine eigenen Kinder an der ein oder anderen Stelle wieder. Und wie auch schon im ersten Band, zeigt es mir ganz deutlich, dass die spannende Zeit der Pubertät vermutlich am besten mit jeder Menge Humor zu nehmen ist. Anders wird es wohl nicht funktionieren, dieses Chaos unbeschadet zu überstehen….

Das Hörbuch besteht aus 2 CD’s und ist beim Hörverlag erschienen.

Die Gesamtlaufzeit beträgt ca. 103 Minuten. Weitere Informationen zum Hörbuch findet Ihr hier.

FAZIT: 10 von 10 Sternen!

Rezension: „Fünf Tage die uns bleiben“ von Julie Lawson Timmer

Zum Inhalt

Mara ist eine erfolgreiche Anwältin, Mutter einer kleinen Adoptivtochter und glücklich verheiratet mit der großen Liebe ihres Lebens. Zuerst schiebt sie es auf den Stress, als sie anfängt, Dinge zu vergessen. Doch es wird nicht schlimmer, im Gegenteil: immer öfter vergisst sie auch sehr wichtige Dinge…

Irgendwann kann Mara es nicht mehr leugnen: irgendetwas stimmt nicht mit ihr. Die Diagnose zieht ihr den Boden unter den Füßen weg: Chorea Huntington. Doch Mara will sich ihr Leben nicht von der Krankheit diktieren lassen, sie beschließt, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Treten bestimmte Symptome auf, wird sie ihr Leben selbstbestimmt an ihrem nächsten Geburtstag beenden. In fünf Tagen ist es soweit. Mara beginnt Abschied von ihren Lieben zu nehmen. Doch wie verabschiedet man sich von den Menschen, die man über alles im Leben liebt?

Meine Meinung:

Ich finde es gerade etwas knifflig, meine Meinung zu diesem Buch in Worte zu fassen. Der Schreibstil ist gut, die Geschichte ist flüssig geschrieben, man findet gut in die Geschichte rein. Das Cover ist wunderschön gestaltet.

Es geht im Buch nicht ausschließlich um Mara und ihre Familie, ein zweiter Handlungsstrang handelt von einem jungen Pärchen namens Scott und Laurie, die für ein Jahr ein Kind aus desolaten Familienverhältnissen aufnehmen. Mara und Scott verbindet eine Emailfreundschaft aus einem Forum für Eltern, die ihre Kinder nicht auf natürlichem Weg bekommen haben. Die beiden tauschen sich nachts oft aus.

Mara war vor der Diagnose eine Karrierefrau. 70 Stunden pro Woche im Büro waren keine Seltenheit. Die kleine Lakshmi wird nach der Schule meist von den Großeltern betreut. Mara – immer unabhängig – eine Powerfrau, hat große Probleme damit, sich damit abzufinden, plötzlich sehr oft Hilfe von anderen Menschen zu benötigen. Und bevor es dazu kommt, dass sie tatsächlich wirklich und endgültig auf andere Menschen angewiesen ist – fremdbestimmt – beschließt sie, die Krankheit nicht gewinnen zu lassen und selbstbestimmt aus dem Leben zu scheiden. In den nächsten 5 Tagen organisiert sie, nimmt Abschied von Freunden und Familie, ohne dass diese wissen, dass es ein Abschied ist. Und sie hadert mit ihrer Entscheidung, ob es richtig ist, zu gehen, ihren Mann und ihre kleine, über alles geliebte Tochter jetzt schon zurückzulassen.

Doch so sehr die Geschichte auch ans Herz geht, so grausam das Schicksal ist, das Mara und ihre Familie erwartet– ich bin mit Mara leider nicht wirklich warm geworden und konnte mich kaum in sie hineinversetzen beim Lesen. Es fühlte sich immer irgendwie distanziert an.

FAZIT: 6 von 10 Sternen.

Weitere Informationen zum Buch findet Ihr hier auf der Seite von Bastei Lübbe