Rezension: „Die letzte Haltestelle“ von Sharon E. McKay

Zum Inhalt: Amsterdam 1942. Die kleine Beatrix und ihre Mutter sind Juden und fliehen vor der SS. Doch die Flucht gelingt nicht. Beatrix Mutter wird bei einer Kontrolle in der Straßenbahn erwischt und verhaftet. Beatrix bleibt zurück. Die beiden älteren Brüder Lars und Nils – Straßenbahnfahrer und Kontrolleur – beschließen, das kleine Mädchen vor der SS zu verstecken und ihm so das Leben zu retten…. Weiterlesen

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Rezension: „Minus Drei wünscht sich ein Haustier“ von Ute Krause (Band 1)

Zum Inhalt: Der kleine Dinosaurier Minus wünscht sich sehnlichst ein Haustier, doch seine Eltern sind dagegen, weil sie denken, dass er die Verantwortung für ein Tier keinesfalls übernehmen kann. Minus beschließt, ihnen zu beweisen, dass er das sehr wohl kann und bietet anderen Haustierbesitzern seine Dienste an. Mit vollem Erfolg. Gerade als Minus sich entschließt, das ein Haustier vielleicht doch etwas zu anstrengend ist, überraschen ihn seine Eltern… Weiterlesen

Top Ten Thursday: Deine 10 liebsten Kinderbücher

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Der Top Ten Thursday von Steffis Bloggeria in dieser Woche hat als Thema:

Deine 10 liebsten Kinderbücher

Das Thema finde ich in der Tat sehr schön, habe ich doch noch jede Menge Kinderbücher in meinem Regal stehen (die in den Kinderzimmern, die den Kindern gehören, habe ich außen vor gelassen….und auch die Bilderbücher habe ich ignoriert – die bekommen vermutlich beim Free Style Top Ten Thursday ihren eigenen Beitrag.

Also habe ich mal wieder durch mein Regal gestöbert und mich für folgende Bücher entschieden:

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Ein Klick auf den Titel bringt Euch – soweit die Bücher noch verlegt werden – auf die jeweilige Verlagsseite.

01. Ottfried Preußler – Die kleine Hexe

Das Buch habe ich – wie die meisten Bücher, die nun folgen werden – als Kind innigst geliebt und rauf und runter gelesen. Dieser Klassiker zählt zu den „Must-Haves“ im gutsortierten Kinderbuchregal und wird immer noch verlegt.

02. John Grant – Minizinken auf großer Jagd

Nachdem mir als Kind dieses Buch in die Hände gefallen ist, wollte ich unbedingt mein eigenes Mammut namens Doppelglubscher haben. Aber das blieb leider immer nur ein Traum (warum mussten diese Tiere auch unbedingt aussterben???).

Die Bücher sind vor einigen Jahren nochmal mit geändertem Titel und geänderten Namen erschienen: statt „Minizinken“ heißt der kleine Neandertaler nun „Kleine Nase“. Mir persönlich haben die neuen Namen nicht so zugesagt, aber die Bücher sind trotzdem toll.

03. Paul Maar – Eine Woche voller Samstage

Das war das erste Buch, welches ich mir in der Grundschule aus der Schulbücherei ausgeliehen habe (zumindest das erste, an das ich mich bewußt erinnere…) und was soll ich sagen: die „Sams“-Bücher fallen für mich in die gleiche Kategorie wie „Die kleine Hexe“. Und um mein eigenes Sams zu bekommen, brauche ich unbedingt noch einen Freund, der Herr Mon heißt (Freitags habe ich nämlich in der Tat immer frei und den Rest kriege ich bestimmt ganz leicht hin … also….wenn jemand einen Herrn Mon kennt – ich hätte ihn gerne zum Freund….).

04. Sydney Taylor – Die Mädchenfamilie

Das Buch hat mir meine Oma mal zu Weihnachten geschenkt und ich habe es unzählige Male gelesen. Es handelt von einer jüdischen Familie, die 1912 in der Lower East Side in New York lebt. Die Familie hat fünf Mädchen, der Vater hat einen eigenen Trödelladen und die Mutter kümmert sich um Haushalt und die Mädchen. Das Buch ist in 13 Kapitel unterteilt. Man erfährt viel über das jüdische Familienleben und die Feiertage – aber alles kindgerecht erzählt. Wird mittlerweile nicht mehr verlegt, aber sollte es Euch auf dem Flohmarkt in die Hände fallen: es ist ein tolles Kinderbuch.

05. Kathryn Littlewood – Die Glücksbäckerei: Das magische Rezeptbuch

Alleine schon das Cover ist ein Grund, sich dieses Buch zu kaufen und es als Blickfang in das Regal zu stellen (ja, ich weiß – da bin ich echt Mädchen *grins*). Aber auch die magische Geschichte um die Zauberbäckerei von Rose und ihrer Familie, mit all ihren wunderbaren und unterhaltsamen Versicklungen, ist sehr unterhaltsam – ein wundervolles Kinderbuch, das auch Erwachsene verzaubert.

06. Astrid Lindgren – Karlsson vom Dach

Als Kind habe ich Karlsson geliebt und viele Abenteuer mit ihm und Lillebror erlebt. (aber ich muss ehrlicherweise und unter uns mal sagen: als Mutter weiß ich nicht, ob ich meine Kinder mit ihm spielen lassen würde… er hat doch sehr viel Unfug im Kopf). Ebenfalls wie duchweg alle Bücher von Astrid Lindgren gehört das Buch in jedes Kinderbücherregal. Mein Lieblingskapitel ist übrigens die Geschichte von Lillebrors Geburtstag . Welches ist Eures?

07. Astrid Lindgren – Ronja Räubertochter

Auch hier muss ich vermutlich nicht besonders viel zu schreiben, „Ronja Räubertochter“ dürfte Euch allen vermutlich ein Begriff sein – und wenn nicht: dann spreche ich im Bereich Kinderbücher eine klare Leseempfehlung für diesen wunderbaren Kinderbuchklassiker aus.

08. Eva Muszynski & Karsten Teich: Cowboy Klaus und die Rodeo-Rüpel

Vor zwei Jahren haben die Kinder und ich Karsten Teich bei einer Lesung kennenlernen dürfen und nachdem uns die Lesung so begeistert hat, sind dann auch die ersten Bücher von Cowboy Klaus bei uns eingezogen. Sie sind super für Erstleser geeignet und wirklich sehr, sehr lustig. Egal ob Vorlesen oder Selberlesen.

09. Peter Härtling – Ben liebt Anna

Der erste von mir gelesene Liebesgeschichte, damals Pflichtlektüre in der 5ten Klasse. Ich fand es so traurig, dass Anna letztendlich wegziehen musste, aber dennoch ein wunderbares Kinderbuch über die Liebe – und immer noch aktuell….

10. Aidan Chambers – Wer stoppt Melanie Prosser

Als ich dieses Buch gelesen habe, war ich ca. 10 Jahre alt und das Wort „Mobbing“ war hier noch überhaupt kein Thema. Auch wenn das Buch heute nicht mehr verlegt wird, ist es dennoch ein aktuelles Buch und ich kann es Euch nur empfehlen.

Jetzt bin ich jedenfalls auf Eure Listen und Eure Lieblingskinderbücher gespannt und freue mich auf Eure Kommentare!

Liebe Grüße

Nicole

Rezension: „Minus Drei geht baden“ von Ute Krause

Zum Inhalt: Minus Drei und sein Haustier, das kleine Urmädchen Lucy wollen die Sommerferien genießen, doch es regnet immerzu. Als es irgendwann endlich aufhört mit regnen und die Schule wieder anfängt, machen die beiden zusammen mit ihren Freunden eine großartige Entdeckung: durch die vielen Regenfälle ist im Tal ein großer See entstanden. Alle Freunde von Minus Drei stürzen sich ins Wasser, nur Minus Drei hat ständig einen anderen Grund, warum er keinen Fuß ins Wasser setzt…. Weiterlesen

Rezension: Dennis & Guntram Bd. 3 – Zaubern für Profis von Hubert Wiest

Ich habe heute mit meinen Kindern das Buch “ Dennis & Guntram Bd. 3 – Zaubern für Profis“ von Hubert Wiest ausgelesen und dachte, ich schreibe Euch mal, wie es uns gefallen hat.

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Zum Inhalt: Für Dennis und seinen Freund – den Zauberer Guntram – ist die Welt in Ordnung. Seit neustem gehören sie zur coolen Haibande und erleben allerlei Abenteuer. Blöd nur, dass Guntrams Zauberstab seit einiger Zeit defekt ist und manche Zauber nun ein wenig schiefgehen. Aber das hält die Beiden nicht davon ab, allerlei Unsinn anzustellen…

Meine Meinung: Das Buch enthält 15 Kapitel, die sowohl gut zum Vorlesen, als auch zum Selberlesen für Leser ab 8 Jahren geeignet sind. Die Schrift ist relativ groß, das fand ich beim (Vor-)lesen ziemlich angenehm. Auch wenn man die beiden vorherigen Bände nicht kennt, anhand der Zusammenfassung „Was bisher geschah“ zu Beginn des Buches, kann man die verschiedenen Personen schnell auseinanderhalten und kann gut in Band 3 einsteigen.

Die Geschichten sind unterhaltsam und haben uns ziemlich oft zum Lachen gebracht. Immer wenn Guntram gezaubert hat, ist irgendetwas danebengegangen. Das hat bei uns für jede Menge Spaß gesorgt. Auch haben uns die Geschichten – die übrigens immer gut ausgehen – zum Nachdenken angeregt und wir haben nach fast jeder Geschichte darüber gesprochen, was genau Dennis und Guntram da eigentlich erlebt haben.

Ich denke, es wird definitiv nicht das letzte Buch sein, dass wir von Dennis & Guntram gelesen haben!