Rezension: „Wie das Feuer zwischen uns“ von Brittainy C. Cherry

Zum Inhalt: Logan’s Leben ist eine einzige Katastrophe. Seine Mutter ist drogenabhängig, sein Vater gewalttätig und Logan hat keine Perspektive für sein weiteres Leben. Er ist nichts wert, findet er. Menschen hält er auf Abstand – denn Liebe tut weh und verletzt. Das hat er schon früh gelernt. Doch eines Tages trifft der 16jährige im Supermarkt die gleichaltrige Alyssa. Alyssa erkennt den wahren Logan hinter der verschlossenen Fassade und verliebt sich in ihn. Er erwidert diese Liebe, doch die Dämonen in ihm sind stärker und so wirft er das einzige weg, das gut ist in seinem Leben: Alyssas Liebe…. Weiterlesen

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Rezension: „Die Endlichkeit des Augenblicks“ von Jessica Koch

Zum Inhalt: Als Samantha Sebastian und Joshua im Biergarten kennenlernt, ahnt sie nicht, dass die beiden besten Freunde ihr Leben gehörig auf den Kopf stellen werden.

Denn die beiden verbindet keine normale Freundschaft. Sebastian sitzt seit einem tragischen Unfall im Rollstuhl und Joshua gibt sich die Schuld daran und weicht Sebastian seitdem nicht mehr von der Seite. Samantha verliebt sich in Sebastian – auch wenn sie nicht weiß, wie sie damit zurecht kommt, dass Sebastian nie wieder laufen kann.

Durch Sebastians Freundschaft zu Joshua lernt Samantha auch ihn immer besser kennen und schließt auch ihn immer mehr in ihr Herz. Doch das zieht Konsequenzen nach sich…. Weiterlesen

Rezension: „Nachtblumen“ von Carina Bartsch

Zum Inhalt: Jana ist anders als die meisten Menschen. Sie hat vor fast allem Angst, besonders vor anderen Menschen. Das macht ihr Leben nicht gerade leicht. Als sie für eine Ausbildungsstelle von Hannover in ein Wohnprojekt auf Sylt zieht, ist sie zu Beginn sehr skeptisch. Wie wird es sein, mit drei anderen jungen Menschen und ihrem Ausbilder zusammen in einem Haus zu wohnen? Die Panik überwältigt sie fast. Doch sie hat keine andere Wahl, das Leben muss schließlich weitergehen. Irgendwann muss sie schließlich auf eigenen Beinen stehen können.

Collin lebt auch in diesem Wohnprojekt. Er ist schweigsam und zurückhaltend. Liebt die Stille und die Einsamkeit.

Durch die gemeinsame Ausbildung zum Bauzeichner arbeiten Collin und Jana eng zusammen und schließlich entwickelt sich zwischen den Beiden Zuneigung füreinander. Doch kann das gutgehen, wenn zwei Menschen vom Leben so verletzt wurden und auf ihrer Seele so viele Narben sind? Weiterlesen

Rezension: „Wie die Luft zum Atmen“ von Brittainy C. Cherry

Zum Inhalt:

Liz kehrt mit ihrer kleinen Tochter Emma ein Jahr nach dem Tod ihres Mannes zurück nach Hause in die beschauliche Kleinstadt Meadows Creek.

Im Nachbarhaus wohnt Tristan Cole. Auf den ersten Blick wirkt er wie ein Rowdy: tätowiert, einzelgängerisch, ungepflegt, einsam und verzweifelt. Viele, viele Gerüchte ranken sich um ihn und sein Leben. Er tut nichts, um irgendetwas davon klar zu stellen, es scheint, als würden ihn alle Menschen überhaupt nicht interessieren. Doch Liz blickt hinter die Fassade und sieht einen Menschen, der alles verloren hat. Genau wie sie.  Alle warnen Liz vor ihm. Doch Liz beschießt sich, ihr eigenes Bild von Tristan zu machen, auch wenn Tristan das eigentlich überhaupt nicht will. Und obwohl er sich sehr dagegen sträubt, berührt Liz etwas in ihm, etwas von dem er geglaubt hat, dass es längst gestorben wäre… Weiterlesen

Rezension: „Jeder neue Tag mit Dir“ von Luisa Valentin

Zum Inhalt: Nie hätte sich Kathrin vorstellen können, dass sie in ihrer Ehe mit Markus einmal unglücklich sind wird. Doch das Leben verläuft nicht immer so, wie man es sich vorstellt. Der Alltag und die beruflichen Herausforderungen haben die beiden voll im Griff, kaum Zeit bleibt füreinander und mittlerweile haben auch beide wenig Lust, etwas mit dem anderen zu unternehmen. Kathrin wird immer unglücklicher. Als ein neuer Mitarbeiter im Büro anfängt, knistert es zwischen den Beiden. An ihrem Geburtstag – den Markus beruflich auswärtig verbringt – lädt Kathrin ihren neuen Kollegen zu sich nach Hause ein. Es ist klar, was passieren soll. Doch dann steht Markus überraschend in der Tür….

… und Markus und Kathrin müssen nun überlegen, ob die Beziehung zwischen ihnen überhaupt noch Bestand hat. Da erinnern sich beiden an den Hochzeitskoffer, ein Geschenk, das sie erst zum 15. Hochzeitstag öffnen dürfen – oder wenn beide denken, dass die Ehe gescheitert ist. Kathrin kramt den Koffer hervor und beide lassen sich darauf ein, die Vergangenheit neu aufleben zu lassen…. Weiterlesen

Rezension: „Die Krankheitensammlerin“ von Kia Kahawa

Zum Inhalt: Fiona ist ein unglückliches Mädchen Anfang 20. Eigentlich wäre sie total gerne glücklich und zufrieden, doch irgendwie macht ihr das Leben, bzw. ihr Körper immer wieder einen Strich durch die Rechnung. Zum einen weigert er sich, sich überhaupt in Richtung Wohlfühlgewicht zu bewegen und zum anderen schleppt er sämtliche Krankheiten an, die man überhaupt nicht gebrauchen kann, wie zum Beispiel eine Schilddrüsenüberfunktion & Depressionen. Weiterlesen

Rezension: „Fünf Tage die uns bleiben“ von Julie Lawson Timmer

Zum Inhalt

Mara ist eine erfolgreiche Anwältin, Mutter einer kleinen Adoptivtochter und glücklich verheiratet mit der großen Liebe ihres Lebens. Zuerst schiebt sie es auf den Stress, als sie anfängt, Dinge zu vergessen. Doch es wird nicht schlimmer, im Gegenteil: immer öfter vergisst sie auch sehr wichtige Dinge…

Irgendwann kann Mara es nicht mehr leugnen: irgendetwas stimmt nicht mit ihr. Die Diagnose zieht ihr den Boden unter den Füßen weg: Chorea Huntington. Doch Mara will sich ihr Leben nicht von der Krankheit diktieren lassen, sie beschließt, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Treten bestimmte Symptome auf, wird sie ihr Leben selbstbestimmt an ihrem nächsten Geburtstag beenden. In fünf Tagen ist es soweit. Mara beginnt Abschied von ihren Lieben zu nehmen. Doch wie verabschiedet man sich von den Menschen, die man über alles im Leben liebt?

Meine Meinung:

Ich finde es gerade etwas knifflig, meine Meinung zu diesem Buch in Worte zu fassen. Der Schreibstil ist gut, die Geschichte ist flüssig geschrieben, man findet gut in die Geschichte rein. Das Cover ist wunderschön gestaltet.

Es geht im Buch nicht ausschließlich um Mara und ihre Familie, ein zweiter Handlungsstrang handelt von einem jungen Pärchen namens Scott und Laurie, die für ein Jahr ein Kind aus desolaten Familienverhältnissen aufnehmen. Mara und Scott verbindet eine Emailfreundschaft aus einem Forum für Eltern, die ihre Kinder nicht auf natürlichem Weg bekommen haben. Die beiden tauschen sich nachts oft aus.

Mara war vor der Diagnose eine Karrierefrau. 70 Stunden pro Woche im Büro waren keine Seltenheit. Die kleine Lakshmi wird nach der Schule meist von den Großeltern betreut. Mara – immer unabhängig – eine Powerfrau, hat große Probleme damit, sich damit abzufinden, plötzlich sehr oft Hilfe von anderen Menschen zu benötigen. Und bevor es dazu kommt, dass sie tatsächlich wirklich und endgültig auf andere Menschen angewiesen ist – fremdbestimmt – beschließt sie, die Krankheit nicht gewinnen zu lassen und selbstbestimmt aus dem Leben zu scheiden. In den nächsten 5 Tagen organisiert sie, nimmt Abschied von Freunden und Familie, ohne dass diese wissen, dass es ein Abschied ist. Und sie hadert mit ihrer Entscheidung, ob es richtig ist, zu gehen, ihren Mann und ihre kleine, über alles geliebte Tochter jetzt schon zurückzulassen.

Doch so sehr die Geschichte auch ans Herz geht, so grausam das Schicksal ist, das Mara und ihre Familie erwartet– ich bin mit Mara leider nicht wirklich warm geworden und konnte mich kaum in sie hineinversetzen beim Lesen. Es fühlte sich immer irgendwie distanziert an.

FAZIT: 6 von 10 Sternen.

Weitere Informationen zum Buch findet Ihr hier auf der Seite von Bastei Lübbe

Rezension: „Wir kennen uns nicht“ von Birgit Rabisch

Zum Inhalt: Lena Löper ist eine erfolgreiche Schriftstellerin gewesen. Und Feministin. Sie veränderte mit ihren Büchern die Welt der Frauen und das allgemeingültige Frauenbild. Zeigte, dass man nicht so sein muss, wie einen das Patriachat haben möchte. Sondern Erfolgreich. Unabhängig. Ihre Meinung und ihre Empfindungen verarbeitete sie in ihrem fiktiven Charakter Lara und wurde damit berühmt. Anderes blieb dabei auf der Strecke. Die Beziehung zu ihrer Tochter Ariane zum Beispiel. Doch nun ist sie alt und ihre Karriere ist längst vorbei. Einsam ist es in ihrem großen Haus geworden.

Verhaltensforscherin Ariane Löper fühlt sich unverstanden. Schon seit ihrer Kindheit hat sie das Gefühl für ihre Mutter, die erfolgreiche Schriftstellerin Lena Löper, niemals gut genug zu sein. Immer nur Klotz am Bein. Ungeliebt. Doch nun bekommt sie selbst ein Kind und immer wieder blitzt die Erinnerung an ihre Mutter auf…

Meine Meinung:

„Wir kennen uns nicht“ – der Titel passt definitiv zu dieser Erzählung. Ariane und Lena – zwei starke Frauen. Eigentlich untrennbar miteinander verbunden und doch durch so viel getrennt.

Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt: aus der Sicht Lenas, die von jeher das Gefühl hat, keinen Zugang zu ihrer Tochter zu bekommen. Und aus der Sicht Arianes, die als Kind um die Liebe ihrer Mutter kämpfte, bis sie irgendwann beschlossen hat, sich nicht mehr vergeblich abzumühen.

Das Buch hat mich sehr berührt. Jede der beiden Frauen ist so gefangen in ihrer Annahme, dass sie der anderen nichts bedeutet. Und beide interpretieren in jedwede Aussage (die eigentlich nur aus Eigenschutz so schroff und abweisend geäußert werden) sofort eine Ablehnung hinein. Dabei würde eigentlich jede der beiden Frauen sich über ein Zeichen der Zuneigung freuen. Doch keine der Beiden ist bereit, das Risiko einzugehen und mit einer möglichen Zurückweisung zu leben.

Das Buch zeigt deutlich, welche dramatischen Konsequenzen fehlende Kommunikation in Beziehungen haben kann. Und das sich daraus ein Teufelskreis entwickelt, aus dem man nur sehr schwer wieder herausfindet. Zu tief sitzen die Verletzungen und zu weit haben sich der Groll und die Wut entwickelt. Zu groß ist die Angst davor, zurückgewiesen zu werden.

Ich persönlich kann mir nicht vorstellen, so ein Verhältnis zu einem meiner Kinder zu haben. Oder zu meiner Mutter. Das Buch ist mir nahegegangen, ich konnte es nach den ersten Seiten kaum aus der Hand legen. Der Schreibstil ist offen, ehrlich und direkt. Die Autorin versteht es, die verschiedenen Orte und die Erinnerungen der Protagonisten auf eine anschauliche und lebendige Weise dem Leser nahezubringen.

Weitere Informationen findet Ihr hier auf der Seite vom Duotincta Verlag

Rezension: „Club der letzten Wünsche“ von Tamy Fabienne Tiede

Zum Inhalt: Jesslyn hat es nicht leicht in ihrem Leben gehabt. Ihr Vater hat Selbstmord begangen, die Mutter ist abhängige Alkoholikerin und überlässt Jesslyn weitestgehend sich selbst. Alle Menschen, die Jesslyn mögen könnten, werden von der 19jährigen durch ihre ruppige Art abgeschreckt. Dabei würde Jesslyn so gerne lieben können, doch aus Angst, zurückgewiesen zu werden, lässt sie keine Liebe zu.

Als sie aufgrund akuter Beschwerden ins Krankenhaus muss, ahnt sie nichts Schlimmes. Doch dann bekommt sie die Diagnose „Lungenkrebs – unheilbar“. Die Uhr tickt und diese Nachricht zieht Jesslyn endgültig den Boden unter den Füßen weg. Doch sie ist nicht allein. In Krankenschwester Bonnie und dem süßen Pfleger James findet Jesslyn unerwartet Freunde, die ihr und ihrem Halbbruder Boomer zu Seite stehen….

Meine Meinung:

Ich habe das Buch eben gerade beendet – so vor ca. einer 1 Stunde und ich habe so sehr geweint. Jesslyn ist ein Mensch, den ich die ganze Zeit während des Lesens am liebsten in den Arm genommen hätte. So eine schwere Kindheit und doch – trotz aller Widrigkeiten so eine starke Persönlichkeit. Ich kann verstehen, warum sie Angst davor hat, an andere Menschen ihr Herz zu hängen – zu oft hat sie einen Verlust hinnehmen müssen. Und doch – gerade als ihr Leben endgültig den Bach runterzugehen scheint, findet sie – in der schwersten Zeit ihres Lebens – Menschen, die sie so lieben wie sie ist. Die sie niemals alleine lassen – egal wie schlimm die Situation gerade zu sein scheint.

Ich habe James und ihre Freundin Yuliya, ihren Bruder Boomer und Schwester Bonnie beim Lesen bewundern müssen, denn die Kraft, die alle gemeinsam zusammen haben, um Jesslyn in ihren letzten Wochen ihr Leben so schön wie möglich zu gestalten, für sie da zu sein – egal wie schlecht es einem selber dabei geht, zuzuschauen, wie eine geliebte Person stirbt, die ist einfach überwältigend.

Die Geschichte enthält so viele wunderbare Zitate und Sätze, die mich beim Lesen weinen ließen – gerade auch, weil sie so viel Wahrheit enthalten. Ich werde Euch nicht alle aufzählen, Ihr sollt das Buch ja lesen (das solltet Ihr in der Tat!!!), aber ein Zitat teile ich mit Euch:

Zitat James: „Ich bereue nichts. Niemals. Das Leben ist zu kurz, um irgendetwas zu bedauern“ – Seite 199

Mein Fazit:

Das Buch geht unter die Haut – tief, sehr tief. Es lässt Euch weinen, es lässt Euch lächeln, es lässt Euch einen Blick darauf werfen, was Liebe ist, was Liebe tut, es zeigt Euch, worauf es in Eurem Leben ankommt. Das Leben ist kostbar, genießt es, seid glücklich. Egal, wieviel Zeit Euch noch bleibt!

10 von 10 Sternen!

Ich bedanke mich von ganzem Herzen beim Piper Verlag für das Rezensionsexemplar. Danke, dass ich dieses wunderbare Buch lesen durfte!

Weitere Informationen zum Buch findet Ihr hier.

Rezension: „Überleben ist ein guter Anfang“ von Andrea Ulmer

Zum Inhalt: Anja hat Brustkrebs – unheilbar. Und sie kommt mit der Situation nicht besonders gut zurecht. Da überredet ihr Mann sie, zu einer Selbsthilfegruppe zu gehen. Eine Selbsthilfegruppe ist total unnötig, findet Anja. Aber gut, sie tut ihm den Gefallen. Doch womit sie nicht rechnet: die Selbsthilfegruppe ist nicht das, was sie sich vorstellt. Es ist eine Gruppe von Freundinnen, die leben wollen. Ganz besonders die 83jährige Sieglinde, die unbedingt noch eine Weltreise machen will. Doch kurz bevor sie das Vorhaben in die Tat umsetzten kann, stirbt sie und hinterlässt ihren Freundinnen die Mittel, um an ihrer statt die Weltreise zu machen. Die fünf Frauen beschließen, Sieglinde ihren letzten Wunsch zu erfüllen….

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Meine Meinung:

Die Geschichte, die die Autorin ihrer 2015 an Brustkrebs verstorbenen Mutter widmet, geht unter die Haut. Fünf unterschiedliche Frauen, die eigentlich nichts mehr zu verlieren haben – denn ihr Leben hängt in jeder Minute am seidenen Faden. Aber dennoch haben sie viel zu gewinnen. Sie erfüllen Siglindes letzten Wunsch und treten die Reise an: das kostet Mut und Selbstvertrauen und doch nehmen die Freundinnen die Herausforderung an. Und die Reise verändert sie: sie finden zu sich selbst, sie machen die Welt auf ihre Weise ein Stückchen besser, sie entdecken, wie viel wert Freundschaft und Liebe ist. Und dass sie trotz der Diagnose und der unbeständigen Lebensprognose ein Recht darauf haben, glücklich zu sein und aus jeder verdammten Minute ihres Lebens das Beste machen können. Denn das haben sie verdient!

Ein Buch, das einem beim Lesen zeigt, worauf es wirklich ankommt im Leben, auch wenn es manchmal traurig ist.

FAZIT: 7 von 10 Sternen

Weitere Informationen zum Buch findet Ihr hier auf der Seite von den  Ullstein Buchverlagen