Rezension: „Driven Band 07: Starkes Verlangen“ von K. Bromberg

Zum Inhalt: Rylees Bruder Tanner kämpft mit dem Verlust seiner besten Freundin & Partnerin Stella, die bei einem Attentat in Nahost ihr Leben verloren hat. Nach vier Monaten in heimischen Gefilden wird er wieder  als Kriegsberichterstatter zurückgeschickt und wieder über die Zustände vor Ort zu berichten. Ein neuer Fotograf wird ihm zur Seite gestellt. Oder besser eine Fotografin: Beaux: Wunderhübsch, klug und ziemlich gut in ihrem Job. Tanner will nicht mit ihr zusammenarbeiten – zu sehr erinnert ihn ihre Anwesenheit an Stella.

Doch zwischen den beiden knistert es  gewaltig und Tanner kann es nicht leugnen…. Als er sich eingesteht, dass er sie liebt und eigentlich ihrem Glück nichts mehr im Wege zu stehen scheint, geschieht ein neues Attentat….

Meine Meinung:

So, nachdem ich Band 5 & 6 nicht kenne, habe ich Band 7 angefangen zu lesen. Das macht aber gar nichts, denn dieser Band lässt sich wunderbar auch einzeln lesen. Es ist nicht zwingend notwendig, die anderen Bücher zu kennen.

Wir begleiten Rylee‘s Bruder Tanner Thomas, der ab und an schon in Band 1-4 erwähnt wurde, bei seiner Rückkehr nach Nahost. Er ist traurig und er ist verbittert und eigentlich hat er auch kaum große Lust zu arbeiten, denn Stella fehlt ihm so sehr. Die Geschichte ist aus Tanners Sicht erzählt und ich finde es ziemlich schön, mal die männliche Sichtweise zu lesen. Er ist ein sehr sympathischer Charakter, seine Zerrissenheit zwischen Liebe für Beaux und Angst davor sich auf sie einzulassen und sie womöglich wieder zu verlieren, ist beim Lesen sehr klar rauszuhören.

Ich mag Tanner, ich mag seine Denkweise und die Art, wie er sich mit seinen Gefühlen auseinandersetzt. Und wie er mit Beaux umgeht, wie er sie liebt und ihr seine Liebe zeigt.

Die Story ist sehr gut geschrieben, spannend mit überraschenden Wendungen, mal traurig, aber auch mal lustig.  Aber ich bin ja sowieso Fan von der Drive-Reihe und weiß jetzt schon genau, dass ich mir Band 5 & 6 sowieso noch anschaffen und lesen werde.

Ich kann Euch auch den letzten Band der Reihe nur empfehlen – genau wie Band 1 -4.

Unterhaltsames Lesevergnügen mit Humor, Spannung, tollen Charakteren und jeder Menge Liebe!

FAZIT: 9 von 10 Sternen

Weitere Informationen zum Buch findet Ihr hier.

Vielen Dank an die Random House Verlagsgruppe für das Rezensionsexemplar.

 

Blog-Geburtstag & Follower-Gewinnspiel

Ihr Lieben,

Buchspinat hat Geburtstag: heute vor einem Jahr ging der allererste Beitrag online:

Eine Überraschung am Samstag

Wenn ich das letzte Jahr Revue passieren lasse: es hat sich viel getan. Ich habe festgestellt, wieviel Spaß mir das Bloggen macht und ich habe jede Menge lieber Menschen durch das Bloggen kennengelernt.

Mittlerweile habe ich 460 Follower. Das mag für manch einen nicht besonders viel sein, gemessen an manchen Follower-Zahlen im Tausenderbereich die andere Blogs haben, aber dafür das ich eigentlich hauptsächlich blogge, weil ich Spaß am Schreiben habe und keinerlei Absicht verfolge, bin ich ziemlich stolz auf diese Zahl.

Und natürlich gibt es zum 1. Bloggeburtstag auch ein Gewinnspiel, mit dem ich mich bei Euch für das vergangene Jahr bedanken möchte.

Ich verlose Band 1 & 2 von „Peeps“ von Scott Westerfeld.

Teilnehmen können alle meine Follower.

Das Gewinnspiel startet heute am 22.05.2017 und endet am Montag, den 31.05.2017 um 23.59 Uhr.

Wenn Ihr teilnehmen möchtet, hinterlasst mir einfach einen Kommentar und Eure Emailadresse!

Meine kleine Losfee wird dann Anfang Juni den glücklichen Gewinner / die glückliche Gewinnerin auslosen.

Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich.

Liebe Grüße

Eure Nicole

 

 

 

 

 

 

Rezension: „Die Krankheitensammlerin“ von Kia Kahawa

Zum Inhalt: Fiona ist ein unglückliches Mädchen Anfang 20. Eigentlich wäre sie total gerne glücklich und zufrieden, doch irgendwie macht ihr das Leben, bzw. ihr Körper immer wieder einen Strich durch die Rechnung. Zum einen weigert er sich, sich überhaupt in Richtung Wohlfühlgewicht zu bewegen und zum anderen schleppt er sämtliche Krankheiten an, die man überhaupt nicht gebrauchen kann, wie zum Beispiel eine Schilddrüsenüberfunktion & Depressionen. Das tut ihrem ohnehin schon angeschlagenen Selbstvertrauen natürlich auch nicht wirklich gut. Doch nun soll alles anders werden: an Silvester fasst sie den festen Vorsatz, ihr Leben zum Besseren zu wenden und nimmt ihr Projekt in Angriff…

Meine Meinung:

Zunächst mal zum Cover: Das Cover ist sehr schlicht gehalten und passt ziemlich gut zum Buch, denn Fiona liebt Tee, ganz besonders Matetee (habe ich persönlich noch nie getrunken… muss ich mal ausprobieren, wie der schmeckt).

Der Schreibstil hat mir gut gefallen, ich habe schnell in die Erzählung hineingefunden. Die Geschichte wird aus der Sicht Fionas erzählt.

Fiona tut mir manches Mal wirklich leid, denn oftmals nimmt sie das Leben sehr schwer und ist dabei sehr, sehr einsam. Ihre Freundschaften beschränken sich auf ihren Internetfreund Thilo und ihren besten Freund Paul, in den sie irgendwie ein wenig verliebt ist.

Als sie Sylvester beschließt, ihr Leben zu verbessern, steht sie vor einem großen Berg an Dingen, die sie in Angriff nehmen möchte, am liebsten gleichzeitig und irgendwie sind es einfach zu viele Dinge auf ihrem Wunschzettel, um das ganz alleine zu wuppen.

Ich fand es ziemlich traurig, dass Fiona so unglaublich einsam ist und ich hätte sie am liebsten an die Hand genommen und ihr ein wenig positive Energie verpasst. Die düstere Stimmung, in der sie sich oft befindet, ist für mich schwer zu fassen und zu begreifen. Für mich ist das Glas immer halb voll. Ich fand es interessant, einen Einblick in Fionas Leben zu bekommen, weil sich ihr Gemütszustand so sehr von meinem unterscheidet. Selbst, wenn ich traurig bin, bin ich nicht annähernd so niedergeschlagen wie Fiona.

Der Stil der Geschichte hat mir gut gefallen, Kia Kahawa kann alltägliche Geschichten so erzählen, dass sie eben nicht mehr alltäglich wirken. Und vielleicht hilft diese Geschichte auch, einen etwas aufmerksameren Blick für Menschen zu entwickeln, denen es vielleicht – aus welchen Gründen auch immer – gerade nicht so gut geht, wie einem selbst.

FAZIT: 8 von 10 Sternen

Ich bedanke mich recht herzlich bei Kia Kahawa für das Rezensionsexemplar. Es hat mir großen Spaß gemacht, Fiona ein Stück ihres Lebens zu begleiten.

Rezension: „Schön aufbewahrt & selbst genäht“ von Debbie Shore

Jetzt wo die Kinder größer sind und ich tatsächlich durchaus den ein oder anderen Nachmittag wieder für mich habe, habe ich beschlossen, endlich mal wieder mit dem Nähen anzufangen. Das habe ich in den letzten Jahren sehr vernachlässigt.

Da kam mir das Nähbuch „Schön aufbewahrt & selbst genäht“ von Debbie Shore gerade rechtzeitig ins Haus geflattert.

Das Buch beinhaltet eine Menge schöner Ideen. Vom Aufbewahrungskörbchen bis zur Hängematte für Kuscheltiere sind jede Menge toller Vorschläge dabei. Das Buch eignet sich auch sehr gut für Anfänger (ich persönlich zähle mich auch immer noch zur Kategorie Anfänger). Zuerst bekommt man einen Crashkurs in Sachen Material- & Werkzeugkunde und auch die grundlegenden Techniken werden wunderbar und mit jeder Menge Fotos erklärt.

Die einzelnen Nähprojekte sind leicht verständlich erklärt und Fotos zeigen die einzelnen Nähschritte. So kann man sich auch bildlich vorstellen, wie die einzelnen Schritte auszuführen sind.

Viele der Nähprojekte lassen sich auch mit Stoffresten umsetzen. Zu fast jeder Vorlage gibt es einen Tipp. Auch die Anschaffungskosten für das Buch sind mit 9,99 € moderat.

Das Einzige, was ich im Buch vermisse, ist ein Hinweis mit dem Schwierigkeitsgrad der einzelnen Nähprojekte. Das bin ich irgendwie aus den meisten anderen Handarbeitsbüchern gewöhnt und das fehlt mir in diesem Buch.

FAZIT: 8 von 10 Sternen.

Weitere Informationen zum Buchfindet Ihr hier auf der Seite der Random House Verlagsgruppe.

Rezension: „Das Ausmalbuch für wache Nachtstunden“ von Sarah Jane Arnold

Was für ein herziges Buch. Schon alleine das Cover finde ich absolut bezaubernd. Kleine Wolken und Schäfchen auf hellblauem Hintergrund mit dezenten Pastellfarben. Der Einband ist beweglich und mit einem Gummiband versehen – ähnlich wie ein Kalender oder Tagebuch. Das Papier der Seiten ist relativ dick, so das man das Ausgemalte nicht auf der Rückseite sieht.

Das Buch selber beinhaltet nicht nur einfach beruhigende Malvorlagen – nein, es enthält auch viele wunderbare Zitate, jede Menge Tipps zum Thema „Einschlafen“ und „zur Ruhe kommen“, die einem das Einschlafen erleichtern sollen und auch zum Nachdenken über das eigene Einschlafritual anregen. Das Buch bietet auch ganz viel Platz zum Eintragen von eigenen Gedanken. Außerdem bietet die Autorin verschiedene Methoden an, mit denen das Einschlafen trainiert werden kann.

Ich hatte schon beim allerersten Durchblättern ziemlich viel Freude mit dem Buch. Die Motive sind nicht allzu riesig, es gibt ganz kleine, aber auch größere Motive, filigran gezeichnete ansprechende Bilder von Ornamenten, Blumen, Vögeln, Schmetterlingen, Federn, Planeten und vielen anderen Motiven. Sehr, sehr liebevoll gezeichnet -ein wunderschönes Buch.

Ein ganz tolles Buch für alle, die Probleme beim Einschlafen haben oder einfach gerne mit Ausmalbüchern zur Ruhe kommen wollen. Es eignet sich auch wunderbar als Geschenk.

FAZIT: 10 von 10 Sternen!

Das Buch ist im Kösel Verlag erschienen. Weitere Informationen zum Buch findet Ihr hier auf der Seite der Random House Verlagsgruppe.

Rezension: „Ewig Dein – Deathline“ von Janet Clark

Zum Inhalt:

Josie lebt seit dem Tod ihrer Mutter vor etwas mehr als einem Jahr mit ihrem Vater und ihrem Bruder Patrick allein auf der großen Ranch – nahe dem Yowama-Reservat. Seit dem Tod der Mutter versuchen die drei, die Ranch zu halten.

Patrick stellt Ray als Aushilfe ein – einen Greeny, wie die Yowama umgangsprachlich genannt werden. Josie und Ray spüren schon bei ihrer allerersten Begegnung eine Verbindung zwischen sich. Zur gleichen Zeit häufen sich jedoch in der Kleinstadt und auf der Ranch immer mehr mysteriöse Vorfälle. Hat Ray etwas damit zu tun? Nicht umsonst unterstellt man den Yowama ja magische Fähigkeiten. Doch warum sollte Ray Josie und ihrer Familie schaden wollen. Er liebt sie doch, oder?

Meine Meinung:

Das nenne ich mal wieder einen richtig, richtig tollen Jugendroman. Josie und ihre Freunde sind so warmherzig und immer füreinander da. Das macht sie mir so ungeheuer sympathisch. Josie musste durch den frühen Tod ihrer Mutter schnell erwachsen werden und gemeinsam mit ihrem Bruder die Ranch am Laufen halten, während ihr Vater seinen Kummer im Alkohol ertränkt hat.

Ray ist geheimnisvoll, stark und für Josie da. Aber dennoch wirkt er düster und er scheint etwas zu verbergen, das wird dem Leser ziemlich schnell klar.

Die Geschichte wird übrigens auf Josies Sicht erzählt und dadurch, dass man schon im Prolog das Gefühl hat, die Geschichte von ihr direkt persönlich erzählt zu bekommen, findet man ratz-fatz hinein in das Buch. Ich will ehrlich sein, ich hatte schon beim Prolog eine leichte Gänsehaut. Ich mag Geschichten, die sich um Mysterien, Magie, indianische Zauber und solche Dinge ranken.

Der Schreibstil ist locker leicht und flüssig, genauso wie ich Jugendbücher mag. Die Seiten fliegen nur so dahin und eigentlich kann man das Buch nicht zur Seite legen, wenn man einmal angefangen hat. Zumindest mir ging es so.

Wieder mal ein Buch, bei dem man am Ende traurig ist, es ausgelesen zu haben. Aber das Ende lässt zumindest auf eine Fortsetzung hoffen. Ich bin jedenfalls gespannt und würde mich freuen, Josie nochmal wieder zu treffen.

FAZIT: 10 von 10 Sternen

Weitere Informationen zum Buch findet Ihr hier auf der Seite der Random House Verlagsgruppe.

Rezension: „Lichterregen Band 02: Das Kind der Zeit“ von Cristina Haslinger

Zum Inhalt: Emily vermisst Daniel. Er ist seit dem letzten Treffen nicht mehr aufgetaucht. Emily vermisst ihn sehr. Dabei müsste er ihr jetzt ganz unbedingt helfen. Denn Emily ist schwanger und Ava möchte unbedingt das Blut ihres Kindes – koste es, was es wolle, Doch Emily hat nicht vor, ihr das Blut ihres ungeborenen Kindes zu überlassen – nicht einmal den allerkleinsten Tropfen. Also ist guter Rat teuer: was kann Emily tun, um ihr Kind zu schützen und um endlich den Fluch zu brechen, unter dem ihre Familie seit Jahrzehnten leidet…

Meine Meinung:

Auch wenn es schon eine ganze Weile her ist, dass ich Band 1 gelesen habe (fast genau 1 Jahr, sagt der pedantische Buchhalter in mir), habe ich sofort wieder in die wunderschöne Geschichte hineingefunden. Wir begleiten Daniel und Emily auf ihren Zeitreisen, die immer in der Hoffnung stattfinden, entweder Schlimmes abzuwenden oder aber endlich eine Lösung für die Forderung Avas zu finden. Doch man muss bei diesen Zeitreisen aufpassen, denn unbefugte Eingriffe in die Vergangenheit haben immer Auswirkungen auf die Gegenwart. Und ist es überhaupt möglich, bestimmte Ereignisse in der Vergangenheit zu verändern oder sind manche Ereignisse unabwendbar, weil es einfach Schicksal ist?

Der Schreibstil von Cristina Haslinger ist – wie schon in Band 1 – locker leicht und sehr gut zu lesen. Emily finde ich – wie gehabt – sehr sympathisch und empfinde sie als eine starke Persönlichkeit, die trotz allem die Kraft findet, eine herzzerreißende Entscheidung zu treffen. Aus Liebe zu ihrem Kind. Aber ich mag eigentlich nicht allzu viel verraten, denn das würde ich Euch ja schon die Spannung nehmen. Das möchte ich nicht.

Wer gerne Zeitreisegeschichten mag, ist mit dieser Dilogie auf jeden Fall gut beraten. Tolle Charaktere und eine spannende Story – perfekt! Ein Muss für Zeitreisefans!

FAZIT: 10 von 10 Sternen

Vielen Dank an Cristina Haslinger für das Rezensionsexemplar und das tolle Überraschungspäckchen! Ich finde die Geschichte so toll!

„Das Kind der Zeit“ ist Band 2 der Dilogie „Lichterregen. Band 1 „Im Rausch der Zeit“ ist im Mai 2016 erschienen.

Weitere Informationen findet Ihr hier auf der Seite meiner Lieblingsbuchhandlung Graff aus Braunschweig.

Monatsrückblick: April 2017

Seid Ihr alle gut in den Mai hinein getanzt? Das Wetter war ja bis auf den stürmischen Wind bei uns ziemlich gut. In unserem Dorf wird traditionell immer um 17.00 Uhr der Maibaum aufgestellt und dazu gibt es leckere Bratwurst, Maibowle und jede Menge netter Gespräche mit lieben Menschen. Immer wieder ein wunderschöner Abend.

Der Mai ist auch mein Lieblingsmonat. Na gut, das liegt vermutlich daran, dass ich im Mai Geburtstag habe (mein Blog übrigens auch… 1 Jahr wird er alt…).

Nun aber erstmal zum Monatsrückblick:

Gelesen habe ich wieder nur 6 Bücher (2.191 Seiten) – was daran liegt, dass ich an zwei Büchern wirklich sehr lange gelesen habe.

Mein Flop im April war ganz klar „Smoke“ von Dan Vyleta – mit dem Buch bin ich nicht wirklich warm geworden. Schade eigentlich, der Klappentext klang vielversprechend.

„Der letzte Überlebende“ von Sam Pivnik ging sehr unter die Haut, das Buch kann ich Euch nur empfehlen.

Mein Highlights im April waren „Die letzte Haltestelle“ von Sharon E. McKay – ein Kinderbuch zum Thema Holocaust und „Chosen – Die Bestimmte“ von Rena Fischer.

Natürlich gab es auch im Mai wieder Neuzugänge. Aber diesen Monat habe ich mich wirklich zurückgehalten mit dem Kaufen / Tauschen:

Laruren, Christina Beautiful Bastard
Jardin, Izabelle Snow Angel
Spielman, Lori Nelson Und nebenan warten die Sterne
Poznanski, Strobel Fremd
Kordon, Klaus Mit dem Rücken zur Wand
Bromberg, K. Driven 07: Starkes Verlangen
De Bark, Yvonne 1001 Date
Haslinger, Cristina Lichterregen 02 – Das Kind der Zeit
Clark, Janet Ewig Dein – Deathline

Kennt Ihr eines der Bücher? Wie seid Ihr in den Mai getanzt? Und was ist Euer Lieblingsmonat?

Ich freue mich auf Eure Kommentare.

Viele liebe Grüße

Eure Nicole

 

 

Rezension: „Smoke“ von Dan Vyleta

Zum Inhalt: England 19. Jahrhundert. Die Welt wird von Rauch bestimmt. Rauch ist die Manifestation der Sünde. Jeder Mensch, der sündhafte Gedanken oder Gefühle in sich hat, verliert Rauch. Schwarzen Rauch, mal heller mal dunkler. Kein böser Gedanke bleibt so unentdeckt. Nur wer rein ist und keinen Rauch verliert, ist ein guter Mensch. Doch ist das wirklich so?

Charlie und Thomas – zwei Internatsschüler entdecken auf einem Ausflug ins verrauchte London, dass der Rauch eben doch nicht nur das ist, was er zu sein scheint und machen sich auf, das Geheimnis des Rauches zu lüften…

 

Meine Meinung:

Hm, schwierig…fange ich mal mit dem Cover an:

Das Cover finde ich definitiv gelungen: düster, dem Zeitalter und dem Ort der Geschichte – das sündhafte und verrauchte London – absolut angemessen. Für das Cover gibt es auf jeden Fall volle Punktzahl.

Mit der Geschichte ist es für mich nicht ganz so einfach. Sprachlich ist das Buch auf jeden Fall super. Die Art von Dan Vyleta Orte und Menschen ausdrucksstark und detailliert zum Leben zu erwecken, ist wirklich lesenswert. Ich mag seine Art, mit Wörtern umzugehen.

Und nun zum großen Aber:

Die Geschichte ist in viele, viele Kapitel unterteilt, die aus der Sicht von vielen verschiedenen Personen erzählt wird. Ein Teil dieser Personen taucht im Rest der Geschichte überhaupt nicht noch einmal auf. Und manchmal erschien mir die Person auch nicht wirklich relevant für den Fortgang der Geschichte. Das fand ich beim Lesen teilweise sehr verwirrend, ich muss gestehen, dass ich ab und an der Handlung der Geschichte nicht wirklich folgen konnte. Ich habe die ganze Zeit beim Lesen darauf gewartet, dass die Geschichte endlich richtig losgeht. Doch irgendwie ist das nicht passiert (für mich zumindest). Das hat mir einen großen Teil des Lesevergnügens genommen.

Schade, denn die Geschichte hatte definitiv Potenzial, doch für mich war es definitiv nicht das richtige Buch.

FAZIT: 5 von 10 Sternen

Vielen Dank an die Random House Verlagsgruppe für das Rezensionsexemplar.

Weitere Informationen zum Buch findet Ihr hier.

Rezension: „1001“ Date von Yvonne De Bark

Zum Inhalt: Bea ist gerade 40 geworden, als sie und ihr Mann Marius sich trennen. Die Trennung ist an und für sich eine gute Idee denkt Bea, denn nun muss sie sich nicht mehr über Marius und seine Eigenarten ärgern. Aber so ganz alleine ist auch doof, findet sie. Und eigentlich findet sie ja den Erik ganz nett. Ziemlich ganz nett, um genau zu sein. Den hat sie zufällig bei einer Veranstaltung kennengelernt. Doch blöderweise ist er verheiratet. Also beschließt sie, ihren eigenen Traumprinzen zu finden. Irgendwo muss der ja sein. Doch das ist leichter gesagt, als getan – denn schließlich will sie ja nicht die Katze im Sack kaufen. Es soll diesmal auf jeden Fall die richtige Entscheidung sein. Und so überlegt sie, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, bei den Dates „den Einen“ zu finden. Vermutlich muss man eine Menge Dates haben, um den Richtigen zu finden. 1000 vermutlich… und so nimmt Bea die Herausforderung an und stürzt sich in den Date-Wahnsinn…

Zum Inhalt:

Wow, Bea lässt in der Tat nichts anbrennen. Sie stürzt sich mit einem Elan und einer großen Portion Selbstvertrauen in die vielen, vielen Dates und lässt den Leser an ihren spannenden, lustigen und manchmal auch durchaus gruseligen oder langweiligen Dates teilhaben.

Die Geschichte ist aus der Sicht von Bea geschrieben. Bea trägt das Herz auf der Zunge. Offensiv macht sie sich auf die Suche nach ihrem ganz großen Glück. Und landet natürlich auch ziemlich oft im Bett mit den Herren der Schöpfung. Und lässt uns auch daran teilhaben in ihrer offenen, erfrischenden und direkten Art. Bea nimmt sich manchmal selber nicht ganz so ernst, sie ist herrlich selbstironisch und nimmt es mit Humor und einem Lächeln, wenn sich der vermeintliche Traumprinz mal wieder als Frosch entpuppt.

Manchmal war ich mir nicht sicher, was genau Bea eigentlich wirklich sucht. So sortiert sie die Männer manchmal schon nach einem kurzen Blick aus, ohne sie überhaupt näher kennenlernen zu wollen. Ab und an hat wirkte sie für meinen Geschmack ein wenig zu oberflächlich – besonders als sie anfängt, Männer nach ihrem Geldbeutel auszusuchen.

Der Schreibstil von Yvonne de Bark ist locker leicht, die Story nimmt schnell an Tempo auf und wird zum Ende hin auch nochmal richtig spannend. Die Geschichte ist sehr, sehr unterhaltsam geschrieben. Es ist eine frische und leichte Lektüre, bei der man ziemlich oft schmunzelt und sich selber vielleicht auch an das ein oder andere erlebte Date erinnert!

FAZIT: 7 von 10 Sternen

Weitere Informationen zum Buch findet Ihr hier.   Vielen Dank an den Solibro Verlag für das Rezensionsexemplar!