Rezension: „1001“ Date von Yvonne De Bark

Zum Inhalt: Bea ist gerade 40 geworden, als sie und ihr Mann Marius sich trennen. Die Trennung ist an und für sich eine gute Idee denkt Bea, denn nun muss sie sich nicht mehr über Marius und seine Eigenarten ärgern. Aber so ganz alleine ist auch doof, findet sie. Und eigentlich findet sie ja den Erik ganz nett. Ziemlich ganz nett, um genau zu sein. Den hat sie zufällig bei einer Veranstaltung kennengelernt. Doch blöderweise ist er verheiratet. Also beschließt sie, ihren eigenen Traumprinzen zu finden. Irgendwo muss der ja sein. Doch das ist leichter gesagt, als getan – denn schließlich will sie ja nicht die Katze im Sack kaufen. Es soll diesmal auf jeden Fall die richtige Entscheidung sein. Und so überlegt sie, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, bei den Dates „den Einen“ zu finden. Vermutlich muss man eine Menge Dates haben, um den Richtigen zu finden. 1000 vermutlich… und so nimmt Bea die Herausforderung an und stürzt sich in den Date-Wahnsinn…

Zum Inhalt:

Wow, Bea lässt in der Tat nichts anbrennen. Sie stürzt sich mit einem Elan und einer großen Portion Selbstvertrauen in die vielen, vielen Dates und lässt den Leser an ihren spannenden, lustigen und manchmal auch durchaus gruseligen oder langweiligen Dates teilhaben.

Die Geschichte ist aus der Sicht von Bea geschrieben. Bea trägt das Herz auf der Zunge. Offensiv macht sie sich auf die Suche nach ihrem ganz großen Glück. Und landet natürlich auch ziemlich oft im Bett mit den Herren der Schöpfung. Und lässt uns auch daran teilhaben in ihrer offenen, erfrischenden und direkten Art. Bea nimmt sich manchmal selber nicht ganz so ernst, sie ist herrlich selbstironisch und nimmt es mit Humor und einem Lächeln, wenn sich der vermeintliche Traumprinz mal wieder als Frosch entpuppt.

Manchmal war ich mir nicht sicher, was genau Bea eigentlich wirklich sucht. So sortiert sie die Männer manchmal schon nach einem kurzen Blick aus, ohne sie überhaupt näher kennenlernen zu wollen. Ab und an hat wirkte sie für meinen Geschmack ein wenig zu oberflächlich – besonders als sie anfängt, Männer nach ihrem Geldbeutel auszusuchen.

Der Schreibstil von Yvonne de Bark ist locker leicht, die Story nimmt schnell an Tempo auf und wird zum Ende hin auch nochmal richtig spannend. Die Geschichte ist sehr, sehr unterhaltsam geschrieben. Es ist eine frische und leichte Lektüre, bei der man ziemlich oft schmunzelt und sich selber vielleicht auch an das ein oder andere erlebte Date erinnert!

FAZIT: 7 von 10 Sternen

Weitere Informationen zum Buch findet Ihr hier.   Vielen Dank an den Solibro Verlag für das Rezensionsexemplar!

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