Rezension: „Smoke“ von Dan Vyleta

Zum Inhalt: England 19. Jahrhundert. Die Welt wird von Rauch bestimmt. Rauch ist die Manifestation der Sünde. Jeder Mensch, der sündhafte Gedanken oder Gefühle in sich hat, verliert Rauch. Schwarzen Rauch, mal heller mal dunkler. Kein böser Gedanke bleibt so unentdeckt. Nur wer rein ist und keinen Rauch verliert, ist ein guter Mensch. Doch ist das wirklich so?

Charlie und Thomas – zwei Internatsschüler entdecken auf einem Ausflug ins verrauchte London, dass der Rauch eben doch nicht nur das ist, was er zu sein scheint und machen sich auf, das Geheimnis des Rauches zu lüften…

 

Meine Meinung:

Hm, schwierig…fange ich mal mit dem Cover an:

Das Cover finde ich definitiv gelungen: düster, dem Zeitalter und dem Ort der Geschichte – das sündhafte und verrauchte London – absolut angemessen. Für das Cover gibt es auf jeden Fall volle Punktzahl.

Mit der Geschichte ist es für mich nicht ganz so einfach. Sprachlich ist das Buch auf jeden Fall super. Die Art von Dan Vyleta Orte und Menschen ausdrucksstark und detailliert zum Leben zu erwecken, ist wirklich lesenswert. Ich mag seine Art, mit Wörtern umzugehen.

Und nun zum großen Aber:

Die Geschichte ist in viele, viele Kapitel unterteilt, die aus der Sicht von vielen verschiedenen Personen erzählt wird. Ein Teil dieser Personen taucht im Rest der Geschichte überhaupt nicht noch einmal auf. Und manchmal erschien mir die Person auch nicht wirklich relevant für den Fortgang der Geschichte. Das fand ich beim Lesen teilweise sehr verwirrend, ich muss gestehen, dass ich ab und an der Handlung der Geschichte nicht wirklich folgen konnte. Ich habe die ganze Zeit beim Lesen darauf gewartet, dass die Geschichte endlich richtig losgeht. Doch irgendwie ist das nicht passiert (für mich zumindest). Das hat mir einen großen Teil des Lesevergnügens genommen.

Schade, denn die Geschichte hatte definitiv Potenzial, doch für mich war es definitiv nicht das richtige Buch.

FAZIT: 5 von 10 Sternen

Vielen Dank an die Random House Verlagsgruppe für das Rezensionsexemplar.

Weitere Informationen zum Buch findet Ihr hier.

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Rezension: „1001“ Date von Yvonne De Bark

Zum Inhalt: Bea ist gerade 40 geworden, als sie und ihr Mann Marius sich trennen. Die Trennung ist an und für sich eine gute Idee denkt Bea, denn nun muss sie sich nicht mehr über Marius und seine Eigenarten ärgern. Aber so ganz alleine ist auch doof, findet sie. Und eigentlich findet sie ja den Erik ganz nett. Ziemlich ganz nett, um genau zu sein. Den hat sie zufällig bei einer Veranstaltung kennengelernt. Doch blöderweise ist er verheiratet. Also beschließt sie, ihren eigenen Traumprinzen zu finden. Irgendwo muss der ja sein. Doch das ist leichter gesagt, als getan – denn schließlich will sie ja nicht die Katze im Sack kaufen. Es soll diesmal auf jeden Fall die richtige Entscheidung sein. Und so überlegt sie, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, bei den Dates „den Einen“ zu finden. Vermutlich muss man eine Menge Dates haben, um den Richtigen zu finden. 1000 vermutlich… und so nimmt Bea die Herausforderung an und stürzt sich in den Date-Wahnsinn…

Zum Inhalt:

Wow, Bea lässt in der Tat nichts anbrennen. Sie stürzt sich mit einem Elan und einer großen Portion Selbstvertrauen in die vielen, vielen Dates und lässt den Leser an ihren spannenden, lustigen und manchmal auch durchaus gruseligen oder langweiligen Dates teilhaben.

Die Geschichte ist aus der Sicht von Bea geschrieben. Bea trägt das Herz auf der Zunge. Offensiv macht sie sich auf die Suche nach ihrem ganz großen Glück. Und landet natürlich auch ziemlich oft im Bett mit den Herren der Schöpfung. Und lässt uns auch daran teilhaben in ihrer offenen, erfrischenden und direkten Art. Bea nimmt sich manchmal selber nicht ganz so ernst, sie ist herrlich selbstironisch und nimmt es mit Humor und einem Lächeln, wenn sich der vermeintliche Traumprinz mal wieder als Frosch entpuppt.

Manchmal war ich mir nicht sicher, was genau Bea eigentlich wirklich sucht. So sortiert sie die Männer manchmal schon nach einem kurzen Blick aus, ohne sie überhaupt näher kennenlernen zu wollen. Ab und an hat wirkte sie für meinen Geschmack ein wenig zu oberflächlich – besonders als sie anfängt, Männer nach ihrem Geldbeutel auszusuchen.

Der Schreibstil von Yvonne de Bark ist locker leicht, die Story nimmt schnell an Tempo auf und wird zum Ende hin auch nochmal richtig spannend. Die Geschichte ist sehr, sehr unterhaltsam geschrieben. Es ist eine frische und leichte Lektüre, bei der man ziemlich oft schmunzelt und sich selber vielleicht auch an das ein oder andere erlebte Date erinnert!

FAZIT: 7 von 10 Sternen

Weitere Informationen zum Buch findet Ihr hier.   Vielen Dank an den Solibro Verlag für das Rezensionsexemplar!

Rezension: „Im Reich der Pubertiere“ von Jan Weiler

Zum Inhalt:

Seit „Das Pubertier“ – dem ersten Band der Reihe, ist einige Zeit vergangen. Mittlerweile ist nicht nur Tochter Carla in der Pubertät, sondern auch sein Sohn Nick ist zu einem waschechten Pubertier geworden. Das bedeutet doppelter Spaß….

Meine Meinung: Ich habe den ersten Band ja vor einigen Wochen gelesen und habe den zweiten Band nun als Hörbuch gehört. Das Hörbuch besteht aus Livemitschnitten von verschiedenen Lesungen und die Lesung toppt definitiv das Vergnügen, das ich beim Lesen von Band 1 bereits empfunden habe. Er hat eine sehr sympathische Erzählstimme, man kann ihm sehr gut zuhören. Der Autor erzählt so liebevoll und lustig von seinen Kindern, dass man aus dem Schmunzeln und Lachen nicht mehr rauskam. Und vor allen Dingen erkennt man sich selbst und seine eigenen Kinder an der ein oder anderen Stelle wieder. Und wie auch schon im ersten Band, zeigt es mir ganz deutlich, dass die spannende Zeit der Pubertät vermutlich am besten mit jeder Menge Humor zu nehmen ist. Anders wird es wohl nicht funktionieren, dieses Chaos unbeschadet zu überstehen….

Das Hörbuch besteht aus 2 CD’s und ist beim Hörverlag erschienen.

Die Gesamtlaufzeit beträgt ca. 103 Minuten. Weitere Informationen zum Hörbuch findet Ihr hier.

FAZIT: 10 von 10 Sternen!

Rezension: „Fünf Tage die uns bleiben“ von Julie Lawson Timmer

Zum Inhalt

Mara ist eine erfolgreiche Anwältin, Mutter einer kleinen Adoptivtochter und glücklich verheiratet mit der großen Liebe ihres Lebens. Zuerst schiebt sie es auf den Stress, als sie anfängt, Dinge zu vergessen. Doch es wird nicht schlimmer, im Gegenteil: immer öfter vergisst sie auch sehr wichtige Dinge…

Irgendwann kann Mara es nicht mehr leugnen: irgendetwas stimmt nicht mit ihr. Die Diagnose zieht ihr den Boden unter den Füßen weg: Chorea Huntington. Doch Mara will sich ihr Leben nicht von der Krankheit diktieren lassen, sie beschließt, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Treten bestimmte Symptome auf, wird sie ihr Leben selbstbestimmt an ihrem nächsten Geburtstag beenden. In fünf Tagen ist es soweit. Mara beginnt Abschied von ihren Lieben zu nehmen. Doch wie verabschiedet man sich von den Menschen, die man über alles im Leben liebt?

Meine Meinung:

Ich finde es gerade etwas knifflig, meine Meinung zu diesem Buch in Worte zu fassen. Der Schreibstil ist gut, die Geschichte ist flüssig geschrieben, man findet gut in die Geschichte rein. Das Cover ist wunderschön gestaltet.

Es geht im Buch nicht ausschließlich um Mara und ihre Familie, ein zweiter Handlungsstrang handelt von einem jungen Pärchen namens Scott und Laurie, die für ein Jahr ein Kind aus desolaten Familienverhältnissen aufnehmen. Mara und Scott verbindet eine Emailfreundschaft aus einem Forum für Eltern, die ihre Kinder nicht auf natürlichem Weg bekommen haben. Die beiden tauschen sich nachts oft aus.

Mara war vor der Diagnose eine Karrierefrau. 70 Stunden pro Woche im Büro waren keine Seltenheit. Die kleine Lakshmi wird nach der Schule meist von den Großeltern betreut. Mara – immer unabhängig – eine Powerfrau, hat große Probleme damit, sich damit abzufinden, plötzlich sehr oft Hilfe von anderen Menschen zu benötigen. Und bevor es dazu kommt, dass sie tatsächlich wirklich und endgültig auf andere Menschen angewiesen ist – fremdbestimmt – beschließt sie, die Krankheit nicht gewinnen zu lassen und selbstbestimmt aus dem Leben zu scheiden. In den nächsten 5 Tagen organisiert sie, nimmt Abschied von Freunden und Familie, ohne dass diese wissen, dass es ein Abschied ist. Und sie hadert mit ihrer Entscheidung, ob es richtig ist, zu gehen, ihren Mann und ihre kleine, über alles geliebte Tochter jetzt schon zurückzulassen.

Doch so sehr die Geschichte auch ans Herz geht, so grausam das Schicksal ist, das Mara und ihre Familie erwartet– ich bin mit Mara leider nicht wirklich warm geworden und konnte mich kaum in sie hineinversetzen beim Lesen. Es fühlte sich immer irgendwie distanziert an.

FAZIT: 6 von 10 Sternen.

Weitere Informationen zum Buch findet Ihr hier auf der Seite von Bastei Lübbe

Rezension: „Der letzte Überlebende“ von Sam Pivnik

Zum Inhalt: Sam ist 13 Jahre alt – ein glücklicher jüdischer Junge, der in dem polnischen Dorf Bedzin mit seinen Eltern, seinen Geschwistern und seiner Großmutter lebt.

Doch plötzlich ist es mit der Idylle vorbei. Die SS marschiert in Oberschlesien ein. Nach einer kurzen, chaotischen Zeit zwischen Hoffen und Bangen werden Sam und seine Familie nach Ausschwitz-Birkenau deportiert…

Meine Meinung:

Ich habe sehr lange gebraucht, um die 280 Seiten zu lesen. Immer wieder musste ich innehalten, eine Pause machen, das Buch zur Seite legen.

Sam Pivnik erzählt die Geschichte seines Lebens und die seiner Familie. Er erzählt von den begangenen Grausamkeiten der SS, dem menschenunwürdigen Leben im Konzentrationslager, den täglichen Selektionen, den willkürlichen Morden und dem systematischen Massenmord an unzähligen Menschen. Die Grausamkeit dieser Zeit ist in jedem Wort, auf jeder Seite zu spüren.

Er erzählt seine Geschichte sehr sachlich, es wirkt ein wenig distanziert. Das ist keine Wertung meinerseits, ich glaube, dass man diese Erlebnisse nur so überhaupt erzählen kann, denn sonst würden einen die Erinnerungen vermutlich erdrücken.

 „Ich kann nur hoffen, dass ihr jemand aus dem Zug und auf den Bahnsteig half. Dass ihr jemand half, sich auszuziehen. Und vor allem hoffe ich, dass jemand ihre Hand hielt, als sie starb“ – Seite 244

Das Buch geht unter die Haut und lässt nicht los. Auch wenn ich schon viele Bücher zum Thema Holocaust gelesen habe und mich häufiger mit der Thematik beschäftige, lässt mich dieses Buch fassungslos zurück.

Ich werde hier weder den Schreibstil, noch sonst irgendetwas bewerten, das steht mir nicht zu.

Das Buch ist ein Mahnmal gegen das Vergessen. Ich kann es Euch nur ans Herz legen.

Weitere Informationen zum Buch findet Ihr hier auf der Seite vom Theiss Verlag.

Rezension: „Die letzte Haltestelle“ von Sharon E. McKay

Zum Inhalt: Amsterdam 1942. Die kleine Beatrix und ihre Mutter sind Juden und fliehen vor der SS. Doch die Flucht gelingt nicht. Beatrix Mutter wird bei einer Kontrolle in der Straßenbahn erwischt und verhaftet. Beatrix bleibt zurück. Die beiden älteren Brüder Lars und Nils – Straßenbahnfahrer und Kontrolleur – beschließen, das kleine Mädchen vor der SS zu verstecken und ihm so das Leben zu retten….

Meine Meinung:

Ich habe bisher viel Literatur über den Holocaust und die Judenverfolgung gelesen, so dass ich sehr gespannt war, wie das Kinderbuch umgesetzt worden ist. Es ist für Leser ab 9 Jahren angedacht und ich muss sagen, die Geschichte ist so kindgerecht erzählt, dass ich es für 9jährige Kinder auf jeden Fall empfehlen kann. Das Buch hat relativ große Schrift und ist mit vielen Bildern versehen, die jedoch nicht düster oder beklemmend wirken. Das Grauen dieser Zeit wird erzählt, ohne allzu detailliert auf die begangenen Grausamkeiten im Einzelnen einzugehen, so dass die jungen Leser beim Lesen keine Angst bekommen, aber durchaus ein Stückweit erfahren, was damals passiert ist.

Ein großes trauriges Stück Zeitgeschichte – für Kinder erzählt. Eine Erinnerung an eine schlimme Zeit und daran, dass es Menschen gegeben hat, die bereit waren, ihr Leben zu riskieren, um ein anderes Leben zu retten….

Mein FAZIT: 10 von 10 Sternen

Weitere Informationen zum Buch findet Ihr hier.

Ich bedanke mich herzlich bei der Random House Verlagsgruppe, dass ich dieses Buch lesen durfte.

 

Rezension: „Chosen: Die Bestimmte“ von Rena Fischer

Zum Inhalt: Nach dem Tod ihrer Mutter wird Emma überraschend von ihrem bislang ihr unbekannten Vater nach Irland geholt. Dort soll sie auf das Elite-Internat Sensus Corvi gehen. Schon kurz nach ihrer Ankunft stellt sie fest, dass es sich auf keinen Fall um ein gewöhnliches Internat handelt. Alle Schüler haben irgendwelche geheimnisvollen Fähigkeiten. Bislang hat Emma ihre Fähigkeit geheim gehalten. Sie ist eine Emotionentaucherin und kann die Gefühle anderer Personen spüren. Bei einem Test, der ihre Fähigkeiten einschätzen soll, stellt sich heraus, dass in Emma ungeahnte Talente schlummern.

Ihr wird Aidan als Primus zur Seite gestellt. Emma fühlt sich zu Aidan hingezogen und ihm scheint es ähnlich zu gehen…. Langsam fängt es an, Emma bei Sensus Corvi zu gefallen.

Doch dann trifft Emma Jared. Jared war ebenfalls Schüler bei Sensus Corvi und ist jedoch aufgrund einiger Vorfälle zu den „Falken“ gewechselt – einer Organisation, die Sensus Corvi zerstören will und die versucht, Emma zu ihre Zwecke zu gewinnen.

Emma ist verwirrt. Wem kann sie noch trauen?

Meine Meinung:

Es handelt sich bei der Geschichte um den ersten Band. Der Schreibstil ist wunderbar leicht zu lesen, der Geschichte ist gut zu folgen. Die Geschichte wird aus Emmas Sicht erzählt, die Kapitel sind relativ kurz gehalten. Die Erzählsequenzen, die von Emma Mutter erzählen, sind wunderbar durch ein blasses Grau als Schriftfarbe abgegrenzt, so dass dem Leser immer bewusst ist, dass er jetzt für einen kurzen Augenblick in der Vergangenheit verweilt.

Ich mochte sowohl Emma, als auch Aidan und Jared. Ich hätte bei den beiden Jungs nicht sagen können, welchen ich lieber mag. Emma fand ich sehr glaubwürdig dargestellt, ich konnte mich beim Lesen sehr gut in sie hineinversetzen. Gerade die Unsicherheit, wem sie überhaupt trauen kann, war sehr gut spürbar und es wäre mir oft ähnlich gegangen an ihrer Stelle.

Das Buch hat für meinen Geschmack alles was ein gutes Jugendbuch braucht: starke und sympathische Protagonisten, finstere undurchschaubare Gegenspieler, eine spannende Story und ganz viel Magie.

Der zweite Band „Das Erwachen“ erscheint voraussichtlich im Juni 2017.

FAZIT: 8 von 10 Sternen

Weitere Informationen zum Buch findet Ihr hier auf der Seite vom Thienemann Esslinger Verlag.

Rezension: „Tabu: Eigentum des Lehrers“ von Lisa Skydla

Zum Inhalt: Die 18jährige Sarah hat es seit dem Unfalltod ihrer geliebten Eltern nicht leicht. Zwar ist sie finanziell abgesichert, doch das Wichtigste, nämlich Liebe und Zuwendung fehlen ihr. Durch die Trauer um ihre Familie hat sie ihr Abitur nicht geschafft und wiederholt nun die Klasse. Oft wird sie von ihren Klassenkameraden gemobbt. Ihr Englischlehrer Patrick Olsen versucht ihr zu helfen, doch Sarah lässt ihn nicht wirklich an sich heran.

In ihrer verzweifelten Suche nach Liebe gerät sie an Peter, einen älteren Dom, der jedoch nicht auf Sarahs Sehnsüchte und Wünsche eingeht, sondern nur seine speziellen und sadistischen Gelüste an ihr ausleben will. An einem Abend im Club eskaliert die Situation und Peter überschreitet mit Absicht sämtliche von Sarah gesteckten Grenzen. Zufälligerweise ist Patrick anwesend und nimmt Sarah mit zu sich nach Hause. Die beiden verlieben sich ineinander und es entsteht eine wunderbare Dom/Sub-Beziehung mit Achtung, Hingabe und Liebe. Beide wissen jedoch, dass diese Beziehung niemals ans Licht kommen darf…. Ein Spiel mit dem Feuer beginnt.

Meine Meinung: Ich habe Lisa Skydla auf der Buchmesse in Leipzig kennengelernt und mich mit ihr wunderbar unterhalten. Als ich sie nach einer Buchempfehlung ihrer Bücher gefragt habe, hat sie mir „Tabu“ empfohlen. Im Bus auf der Rückfahrt wollte ich eigentlich nur ganz kurz reinschuffeln und – was soll ich sagen – ich habe nach 250 Seiten aufhören müssen, weil wir wieder in Braunschweig angekommen waren (und es im Auto auf dem letzten Stück der Heimfahrt einfach zu Dunkel zum Lesen war)…

Die Geschichte ist wunderbar geschrieben. Sie ist romantisch und definitiv etwas für das Herz. Die erotischen (S/M-)Szenen sind ansprechend, in einer wunderbaren Sprache und keineswegs plump. Mag sein, das für den ein oder anderen Leser die Geschichte „Lehrer verliebt sich in Schülerin“ zu sehr Klischee ist, aber ganz ehrlich: das tut der Geschichte definitiv keinen Abbruch, nein, es passt wunderbar zu den sympathischen Charakteren, die ich übrigens alle (außer den garstigen Peter!!!) in mein Herz geschlossen habe.

Der einzige Kritikpunkt, den ich – wenn überhaupt – anmerken würde: Gegen Ende hin war ich ein wenig von der Wendung überrascht (ich kann da jetzt nicht näher drauf eingehen, denn dann würde ich spoilern…) und ich hätte mir gewünscht, dass Patrick eine andere Lösung findet, zumal ich von seiner Entscheidung direkt nach Weihnachten sehr überrascht war.

Wenn man romantische Liebesgeschichten mit S/M-Elementen mag, dann ist dieses Buch genau richtig. Ich würde sagen, dass es nach dem Lesen definitiv zu meinen liebsten Büchern dieses Genres gehört.

Liebe Lisa, vielen Dank für diese Buchempfehlung, ich werde bestimmt noch mehr Bücher von Dir lesen!!!!

FAZIT: 10 von 10 Sternen!

Informationen zu den Büchern von Lisa Skydla findet Ihr hier.

Monatsrückblick: März 2017

Wow, das erste Vierteljahr ist rum, der Frühling hat endlich Einzug gehalten und draußen wird alles grün.

Das Highlight des Monats war natürlich die Buchmesse in Leipzig. Meinen Messebericht findet Ihr hier.

Gelesen habe ich eher wenig, durch den anstehenden Schulwechsel im Sommer meiner Tochter war der März auch geprägt von Informationsveranstaltungen und diversen Elternabenden, so dass ich abends relativ oft unterwegs war.

Ich habe nur 6 Bücher gelesen (Seitenanzahl 1.694), kein Buch hatte mehr als 400 Seiten. Mein bisher schlechtester Lesemonat, aber ich gelobe Besserung…. Wird ja hoffentlich bald ruhiger, Ostern steht ja auch vor der Tür und Osterferien/Urlaub auch. Da habe ich hoffentlich ganz viel Zeit zum Lesen. Zumal sich jetzt hier auch wirklich jede Menge toller Bücher angesammelt, die unbedingt gelesen werden wollen.

Mein Lesehighlight war definitiv „Der Club der letzten Wünsche“ von Tamy Fabienne Tiede, dicht gefolgt von „The sun ist also a star“ von Nicola Yolen. Beide Bücher kann ich Euch absolut empfehlen.

Meine Neuzugänge:

dav

van Groningen, Merel Und plötzlich gehörst Du ihm
Bühre, Paul Teenie Leaks
Gaarder, Jostein Das Orangemädchen
Raabe, Melanie Die Falle
Yoon, Nicola The sun is also a star
McKenzie, Paige Sunshine Girl 01 – Die Heimsuchung
Vyleta, Dan Smoke
Weiler, Jan Das Pubertier
Fischer, Rena Chosen 01 – Die Bestimmte
von Kürthy, Ildiko Sternschanze
Rees, Celia Hexenkind
Rees, Celia Hexenschwestern
Skydla, Lisa Tabu – Eigentum des Lehrers
Smith, Dominic Das letzte Bild der Sara de Vos
Scheeler, Ulla Es ist gefährlich bei Sturm zu schwimmen
Green, Samantha, J. Faithful – Gefangene Liebe
Rabisch, Birgit Wir kennen uns nicht
Krock, Jeanine Venuspakt
Krock, Jeanine Die Sternseherin
Weiler, Jan Im Reich der Pubertiere
McKay, Sharon E. Die letzte Haltestelle
Van Booy, Simon Mit jedem Jahr

So, das war mein Monatsrückblick. Kennt Ihr eines der Bücher? Wenn ja, wie hat es Euch gefallen? Was sind Eure Neuzugänge?

Liebe Grüße

Nicole