Rezension: „Vielleicht morgen“ von Guillaume Musso

Zum Inhalt: Seit dem Unfalltod seiner Frau hat der Philosophieprofessor Matthew keine Freude mehr in seinem Leben. Es erscheint ihm sinnlos. Nur fünf Jahre Glück und Erinnerungen sind ihm von seiner geliebten Kate geblieben. Das Einzige, was ihn aufrecht hält, ist ihre gemeinsame Tochter.

Emma ist einsam und unglücklich, seit sie sich von ihrer letzten Liebe – einem verheirateten Mann – getrennt hat. Ihr Job als Sommelière im weltberühmten Restaurant „Imperator“ ist zur Zeit die einzige Konstante in ihm Leben.

Eines Tages bekommt sie eine Email von einem gewissen Professor Matthew Shapiro, der behauptet, ihren Laptop erworben zu haben. Doch wie kann das sein? Schließlich liest sie die Email ja gerade auf ihrem Laptop…. Emma ist verwirrt, doch sie antwortet dem netten Professor, nichtsahnend, dass sie damit den Stein in Rollen bringt, der ihrer beiden Leben auf magische Weise verändern wird….

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Meine Meinung:

Das wird jetzt wirklich knifflig, denn um meine eigene Meinung zu formulieren, müsste ich natürlich aus dem Nähkästchen plaudern. Das werde ich nicht tun, denn dann würde ich Euch auch den Moment verraten müssen, bei dem ich eine Gänsehaut bekommen habe und der mich die Geschichte atemlos weiterlesen lies. Nein, nein, das nehme ich Euch nicht vorweg …..

Also, kurz gesagt, der Schreibstil ist – wie immer bei Guillaumo Musso – faszinierend, flüssig, die Charaktere sind detailliert gezeichnet, das ganze Drumherum ist für mich stimmig und natürlich ist die Geschichte – typisch Musso – anders. Sie ist unmöglich wahr (oder vielleicht doch?), magisch, unglaublich und doch so berührend. Und spannend mit vielen Thriller-Elementen. Ich liebe seine Bücher und einmal begonnen, kann ich sie nicht aus der Hand legen. Egal, welches ich bisher gelesen, es war fantastisch.

Bezaubernd finde ich, dass jedes Kapitel mit einem Zitat beginnt – passend zum jeweiligen Kapitel. Viele weise Worte, die dazu einladen, sie einen Moment auf sich wirken zu lassen und darüber nachzudenken.

Ich weiß, dass es – gerade bei diesem Buch – auch die ein oder andere Rezension gibt, die bemerkt, dass die Geschichte surreal und unrealistisch ist. Klar, ist sie, aber das ist jede Geschichte von Musso auf die ein oder andere Art und genau das macht den Reiz seiner Geschichten aus. Das Spielen mit Dingen, die wir nicht sehen können, die uns Menschen unbegreiflich sind und die unmöglich passieren können. Aber macht Euch doch einfach ein eigenes Bild von diesem – meiner Meinung nach – wundervollen Buch!

Also, ganz klar:

10 von 10 Sterne!

Weitere Informationen zum Buch findet Ihr hier auf der Seite vom Piper Verlag!

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6 Gedanken zu “Rezension: „Vielleicht morgen“ von Guillaume Musso

  1. Pingback: Challenge: Lovelybooks SuB Abbau 2017 | buchspinat

  2. Das klingt nach einem richtig guten Buch. Ich werde mir „Vielleicht morgen“ auf jeden Fall mal merken. Bisher habe ich leider erst ein Buch von Musso gelesen noch dazu eins seiner Schwächeren, dementsprechend muss ich mindestens noch ein weiteres Buch von ihm lesen. 😉

    LG Julia

    Gefällt 1 Person

  3. Pingback: Task Challenge 2017 | buchspinat

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