Rezension: „Plausch am Ententeich“ von Daniel Grosse

Zum Inhalt:

Birger und Betty stoßen auf einen mysteriösen Fall. Bei dem bemühen, ihn zu lösen, nehmen sie den Leser mit auf einen rasanten Trip durch den Marburger Stadtteil Marbach.

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Meine Meinung: Das 144 Seiten dicke Buch ist in 26 Kapitel übersichtlich nach dem Alphabet gegliedert. Das fand ich übrigens ausgesprochen ansprechend. Der Autor Daniel Grosse hat beim Schreiben des Buches ein Experiment gewagt: Für jedes Kapitel hat er täglich nur eine Stunde Zeit eingeplant und aufgewendet. Das war die Vorgabe.

Nach anfänglichen leichten Startschwierigkeiten habe ich ziemlich schnell in die Geschichte hineingefunden. Birger und Betty sind sympathische Protagonisten, die alles tun, um den “stinkenden“ Sachverhalt aufzuklären und die Situation zum Guten zu lösen. Ich mag auch eigentlich zur Handlung nichts weiter verraten, das würde Euch ja den Spaß am Lesen nehmen.

Für Leser, die Marburg und Umgebung kennen, steigern die lokalen Begebenheit mit Sicherheit nochmal das Lesevergnügen. Für mich – der Marburg überhaupt nicht kennt, hat es aber der Lesefreude keinen Abbruch getan, den Ort eben nicht zu kennen.

FAZIT:

Ein unterhaltsamer, kurzweiliger Lokalkrimi, der sich wunderbar an einem Nachmittag lesen lassen lässt und kurzweilige Unterhaltung verspricht.

Weitere Informationen zur Geschichte findet Ihr auf der Autorenseite von Daniel Grosse.

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Rezension: „Das dunkle Herz des Waldes“ von Naomi Novik

Zum Inhalt: Seit Menschengedenken gehört der dunkle Wald dazu. Er ist gefährlich. Er ist dunkel und in ihm lauert das Böse. Seit vielen Jahren dringt er immer weiter vor und bedroht die Dörfer des Tals. Nur der „Drache“ – ein Zauberer namens Sarkan gebietet ihm Einhalt und den Bewohnern des Tals Schutz. Doch Sarkan tut dies nicht umsonst. Als Gegenleistung verlangt er alle 10 Jahre ein sechzehnjähriges Mädchen aus dem Dorf, das ihm bis zur nächsten Wahl dienen muss….

Agnieska lebt in dem Tal und ist im Jahr der Wahl 16 Jahre alt. Doch eigentlich hat sie keine Angst vom Drachen ausgewählt zu werden. Schließlich ist allen seit Jahren klar, wer die Auserwählte sein wird: Agnieszkas beste Freundin Kasia – ein wunderbares liebliches Geschöpf.

Doch am Tag der Wahl passiert das Unvorstellbare: der Finger des Drachens zeigt auf Agnieszka und sie folgt dem Drachen in seinen Turm…..

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Meine Meinung:

Fangen wir mit dem Cover und dem Klappentext an: Das Cover ist ein absoluter Hingucker, ein wunderbares Bild, das mir richtig, richtig gut gefällt. Der Klappentext ist definitiv ansprechend und hat mich gleich neugierig gemacht auf die Geschichte. Der Schreibstil ist gut, ich habe sehr schnell in die Geschichte hineingefunden.

Die Story ist düster und voller Magie und jeder Menge Zaubersprüchen. Der dunkle Wald ist gruselig, böse und macht beim Lesen das ein oder andere Mal Gänsehaut. Die Autorin schreibt bildgewaltig und sehr ausdrucksstark. Die einzelnen Personen des Buches sind ausführlich und detailliert dargestellt. Und obwohl ich Agnieszka und Sarkan – den Drachen – sympathisch finde, hatte ich – was die Bindung der Beiden zueinander anging, definitiv mehr erwartet. Der magische Teil des Buches ist super, spannend und aufregend.

Doch der Teil in dem es um die Beziehung zwischen den beiden Hauptprotagonisten geht, blieb mir für meinen persönlichen Geschmack viel zu oberflächlich. Die Gefühle, die zwischen den beiden bestehen, sind zwar beim Lesen greifbar, aber mir hat die emotionale Berührung gefehlt, die ich beim Lesen so gerne spüre. Davon hätte ich beim Lesen gerne mehr gehabt. Der Drache wirkt sehr verschlossen und so weiß man zwar beim Lesen das er sie doch irgendwo liebt – lieben muss – aber man, bzw. in dem Fall ich – habe genau das eben nicht fühlen können. Und das fand ich sehr schade.

FAZIT: 7 von 10 Sternen

Vielen Dank an die Random House Verlagsgruppe für das Rezensionsexemplar. Weitere Informationen zum Buch findet Ihr hier.

Rezension: „Mit nackten Händen“ von Simonetta Greggio

Zum Inhalt: Emma ist Anfang 40 und immer noch nicht über die Trennung ihrer großen Liebe weg. Seit Raphael sie vor 15 Jahren für ihre Freundin Micol verließ, hat sie sich zurückgezogen. Sie hat Paris verlassen, arbeitet in einem abgelegenen Dorf als Landtierärztin.

Eines Tages steht Gio vor ihrer Tür, der 15jährige Sohn von Raphael und Micol. Er ist abgehauen von Zuhause. Emma lässt ihn bei sich wohnen, ohne einen Hintergedanken. Doch der Sommer, den die beiden zusammenverbringen, verändert beide…. durch die Liebe, die sich zwischen ihnen entwickelt….

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Meine Meinung:

Hmmm, knifflig diese Rezension. Denn ich habe mir nach Lektüre vom Klappentext doch ein wenig etwas Anderes versprochen, als ich dann letztendlich im Buch vorgefunden habe.

Der Schreibstil ist ziemlich poetisch, die Autorin kann wunderbar schreiben, soviel steht fest.

Dennoch wurden meine Erwartungen nicht erfüllt, denn ich fand die Geschichte sehr verwirrend mit vielen Zeitsprüngen. Die Geschichte ist aus der Sicht von Emma erzählt, die sehr mit ihrer Vergangenheit hadert und beim Lesen einen sehr unglücklichen Eindruck macht. Sie treibt eigentlich nur vor sich hin, wirkliche Pläne und Ziele im Leben sind nicht klar erkennbar. In die Sache mit Gio rutscht sie mehr oder weniger hinein. Und das ist eigentlich auch mein großer Kritikpunkt an der Geschichte: denn gerade der Teil zwischen Gio und Emma bekommt meines Erachtens nach viel zu wenig Aufmerksamkeit. Ich kann nicht genau sagen, wann die Beziehung der Beiden überhaupt begonnen hat und auch von den Gefühlen zwischen ihnen habe ich beim Lesen nicht viel gespürt. Dafür war mir die Vergangenheit Emmas viel zu präsent. Das Vorher und Nachher, nachdem die Beziehung zwischen Gio und Emma öffentlich wurde, nimmt in dem doch sehr kurzen Buch (155 Seiten) sehr viel Raum ein. Der Epilog dagegen ist wieder wunderbar und hat mir ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert.

Für mich persönlich hätte man aus der Geschichte viel mehr machen können. Für die Thematik ist sie einfach zu kurz, die Dinge, die mir persönlich wichtig waren, waren für mein Lesevergnügen einfach zu wenig vorhanden

FAZIT: 5 von 10 Sternen

Weitere Informationen zum Buch findet Ihr hier auf der Seite von der Random Haus Verlagsgruppe

Rezension: Imagines Storys: Dein Star ganz nah“ von Anna Todd und vielen anderen…

Zum Inhalt: Das 784 Seiten dicke Buch beinhaltet 34 Kurzgeschichten von verschiedenen Wattpad Autoren wie Anna Todd & Blair Holden. Im Vordergrund steht „Fan Fiction“ – also Geschichten rund um die (Lieblings-)Stars der Autoren. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.

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Meine Meinung:

Das Cover sticht natürlich sofort ins Auge: so knallpink wie es ist. Es erinnert mich von der Aufmachung her durchaus ein wenig an die „After-Reihe“ von Anna Todd, auch wenn es eigentlich nichts mit der Reihe gemein hat.

Die Geschichten umfassen meist zwischen 20 und 50 Seiten, sie lassen sich also durchaus mal ganz gut Stück für Stück in einer kurzen Pause vom Alltag genießen. Zum Schreibstil kann ich nicht wirklich was Produktives sagen, da es sich natürlich um 34 verschiedene Autoren handelt und jeder von ihnen seinen eigenen Stil hat und sich die Geschichten durchaus stark voneinander unterscheiden.

Die Geschichten sind unterhaltsam, kurzweilig und laden ein wenig oder ein wenig mehr – je nachdem – zum Träumen ein, z.B. über Benjamin Cumberbatch, Zac Efron, Selena Gomez und viele, viele mehr. Und vielleicht inspirieren sie ja auch den ein oder anderen von Euch, selber mal eine Geschichte zu schreiben.

Für mich persönlich ist das Buch nicht unbedingt das Richtige, da ich zum einen überhaupt kein Freund von „Fanfiction“ bin und zum anderen auch eher ungerne Kurzgeschichten lese. Sie sind mir nämlich meistens einfach zu kurz. Aber wie gesagt, für eine kurze Pause zwischendurch sind die kurzen Geschichten ideal und durchaus unterhaltsam.

Vielen Dank an den Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar. Weitere Informationen zum Buch und zum Heyne Verlag findet Ihr hier!

 

Rezension: „Chocolat“ von Joanne Harris

Zum Inhalt:

Vianne Rocher ist noch nie sesshaft gewesen, immer wieder wechselt sie zusammen mit ihrer kleinen Tochter Anouk den Wohnort, niemals bleiben sie irgendwo länger… Nun sind sie in dem kleinen französischen Städchen Lansquenet-sous-Tannes gelandet. Vielleicht könnten sie hier endlich ein Heim gründen und bleiben. Vianne eröffnet eine Chocolaterie – einen himmlischen Laden mit wunderbaren Schokoladenkreationen genau zur Fastenzeit – und genau gegenüber der Kirche.

Das ist ein Affront für den Geistlichen des Dorfes Pater Reynaud und seine getreuen Schäfchen. Sie beschließen, Vianne das Leben so schwer wie möglich zu machen. Als dann auch noch Zigeuner am Fluss anlegen, scheint das Dorf endgültig dem Laster geweiht….

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Meine Meinung:

Ich habe vor Jahren bereits die Romanverfilmung gesehen – mit Johnny Depp und Juliette Binoche in den Hauptrollen. Deswegen stand das Buch lange, lange Zeit ungelesen im Regal. Doch da es für eine Challenge ausgesucht wurde, habe ich es nun endlich gelesen.

Ich tue mich meist sehr schwer damit, Bücher zu lesen, wenn ich den Film bereits gesehen habe. Das war dieses Mal auch nicht anders. Aber nun habe ich es ja endlich geschafft….

Die Geschichte wird in zwei Perspektiven erzählt: einmal aus der Sicht von Vianne. Einer Frau Ende 20, alleinerziehend, ihr ganzes Leben unterwegs, niemals sesshaft. Schon ihre Mutter ist mit ihr von Ort zu Ort gezogen. Sie spürt intuitiv, was ihre Kunden brauchen und sie glücklich macht. Und sie hat das Herz am rechten Fleck und ist stets von einem kaum spürbaren Hauch Magie umgeben. Sie schert sich einen Teufel um Konventionen und Zwänge. Das Einzige, das zählt ist das man glücklich ist. Welch wahre Worte in diesem Buch.

Die zweite Erzählperspektive ist aus der Sicht von Pater Reynaud – und ganz ehrlich, ich glaube, der Typ hat nicht mehr alle Tassen im Schrank. Er wirkt so düster, so verbohrt in seinem ganzen Dasein.

Überhaupt sind ein großer Teil der Dorfbewohner so unfassbar bigott, so intolerant und so engstirnig, das ich beim Lesen manchmal einfach nur fassungslos den Kopf schütteln konnte….

Doch nicht alle Bewohner sind so, nein, es gibt auch Menschen, die das Leben im Dorf lebenswert machen: z.B.  die 80jährige Armande, die seit Jahren Trauer trägt, aber ein Faible für bunte Unterwäsche hat und allen Menschen im Dorf die Stirn bietet oder Guillaume, dessen einziger Freund bisher sein Hund war. Oder Josephine, die es mit Viannes Hilfe endlich schafft, sich von ihrem gewalttätigen Mann zu trennen. Diese Menschen finden durch Vianne und ihrer Chocolaterie zusammen und machen das Miteinander im Dorf zu einem Besseren.

Die einzigen Kritikpunkte, die ich anbringen könnte, ist die stellenweise Langatmigkeit (meist bei den Erzählungen aus der Sicht des Paters – mag vielleicht auch daran gelegen haben, dass ich ihn überhaupt nicht mochte) und das ich ab und an mit den vielen verschiedenen Personen durcheinander gekommen bin. Aber das ist – wie immer – meine persönlich Meinung und muss nicht zwangsläufig jedem Leser so gehen.

Ein Roman über Freundschaft, Veränderung, Toleranz mit einem kleinen Hauch Magie…

FAZIT: 7 von 10 Sternen

Weitere Informationen zum Buch findet Ihr hier auf der Seite vom Ullstein Verlag

Rezension: „Vielleicht morgen“ von Guillaume Musso

Zum Inhalt: Seit dem Unfalltod seiner Frau hat der Philosophieprofessor Matthew keine Freude mehr in seinem Leben. Es erscheint ihm sinnlos. Nur fünf Jahre Glück und Erinnerungen sind ihm von seiner geliebten Kate geblieben. Das Einzige, was ihn aufrecht hält, ist ihre gemeinsame Tochter.

Emma ist einsam und unglücklich, seit sie sich von ihrer letzten Liebe – einem verheirateten Mann – getrennt hat. Ihr Job als Sommelière im weltberühmten Restaurant „Imperator“ ist zur Zeit die einzige Konstante in ihm Leben.

Eines Tages bekommt sie eine Email von einem gewissen Professor Matthew Shapiro, der behauptet, ihren Laptop erworben zu haben. Doch wie kann das sein? Schließlich liest sie die Email ja gerade auf ihrem Laptop…. Emma ist verwirrt, doch sie antwortet dem netten Professor, nichtsahnend, dass sie damit den Stein in Rollen bringt, der ihrer beiden Leben auf magische Weise verändern wird….

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Meine Meinung:

Das wird jetzt wirklich knifflig, denn um meine eigene Meinung zu formulieren, müsste ich natürlich aus dem Nähkästchen plaudern. Das werde ich nicht tun, denn dann würde ich Euch auch den Moment verraten müssen, bei dem ich eine Gänsehaut bekommen habe und der mich die Geschichte atemlos weiterlesen lies. Nein, nein, das nehme ich Euch nicht vorweg …..

Also, kurz gesagt, der Schreibstil ist – wie immer bei Guillaumo Musso – faszinierend, flüssig, die Charaktere sind detailliert gezeichnet, das ganze Drumherum ist für mich stimmig und natürlich ist die Geschichte – typisch Musso – anders. Sie ist unmöglich wahr (oder vielleicht doch?), magisch, unglaublich und doch so berührend. Und spannend mit vielen Thriller-Elementen. Ich liebe seine Bücher und einmal begonnen, kann ich sie nicht aus der Hand legen. Egal, welches ich bisher gelesen, es war fantastisch.

Bezaubernd finde ich, dass jedes Kapitel mit einem Zitat beginnt – passend zum jeweiligen Kapitel. Viele weise Worte, die dazu einladen, sie einen Moment auf sich wirken zu lassen und darüber nachzudenken.

Ich weiß, dass es – gerade bei diesem Buch – auch die ein oder andere Rezension gibt, die bemerkt, dass die Geschichte surreal und unrealistisch ist. Klar, ist sie, aber das ist jede Geschichte von Musso auf die ein oder andere Art und genau das macht den Reiz seiner Geschichten aus. Das Spielen mit Dingen, die wir nicht sehen können, die uns Menschen unbegreiflich sind und die unmöglich passieren können. Aber macht Euch doch einfach ein eigenes Bild von diesem – meiner Meinung nach – wundervollen Buch!

Also, ganz klar:

10 von 10 Sterne!

Weitere Informationen zum Buch findet Ihr hier auf der Seite vom Piper Verlag!

Rezension: „Emmy & Oliver“ von Robin Benway

Zum Inhalt: Seit Emmy denken kann, ist Nachbarssohn Oliver ihr allerbester Freund. Er ist am gleichen Tag wie sie geboren und wohnt schon sein ganzes Leben nebenan. Die beiden sind unzertrennlich. Daran wird sich niemals etwas ändern, davon ist Emmy überzeugt. Doch nach der Trennung seiner Eltern wird der siebenjährige Oliver von seinem Vater entführt und bleibt verschwunden. Emmy gibt die Hoffnung nicht auf, dass sie Oliver eines Tages wiedersieht. 10 Jahre später ist es soweit….

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Meine Meinung:

Die Geschichte ist aus Emmys Sicht geschrieben. Emmy hat es seit Olivers Verschwinden nicht leicht, ihre Eltern haben große Angst davor, sie zu verlieren – was vielleicht irrational sein mag, aber Ängste sind ja grundsätzlich nicht rational. Sie schränken Emmys Leben stark ein und Emmy rebelliert dagegen – durch ihr heimliches Surfen, und ihre heimliche Anmeldung an einem College weiter weg. Das führt natürlich zu Konflikten innerhalb der Familie. Emmy ist ein starker Charakter, sie weiß, was sie will im Leben, nur traut sie sich nicht immer, ihren Eltern gegenüber dafür einzustehen. Denn Olivers Verschwinden hat auch sie geprägt. Nicht nur Olivers Familie leidet unter dem Verlust, auch seine Freunde und deren Familien haben dadurch ihre Unbeschwertheit verloren.

Als Oliver zurückkommt ist Emmy unsicher, sie hofft, den siebenjährigen Oliver zu treffen, doch der ist für immer verschwunden. Es dauert, bis sich die beiden wieder angenähert haben und gemeinsam eine neue Basis für ihre Freundschaft finden. Doch auch, wenn das nicht leicht ist, gibt Emmy nicht auf und das ist etwas, was sie mir ungeheuer sympathisch gemacht hat.

Für Oliver ist alles ungleich schwerer. Jahrelang glaubte er, seine Mutter habe ihn verlassen und plötzlich ist er zurück. Die Vergangenheit aufzuholen scheint unmöglich und er selber vermisst das Leben, dass die letzten 10 Jahre seins war. Das ist schwer. Doch mit Hilfe von Emmy und seiner Kindergartenfreunde Caro und Drew (die beiden sind übrigens wirklich gute Freunde für Emmy und Oliver), schafft er es, sein Leben neu zu definieren. Ich bewundere Oliver dafür, dass er versucht, aus seiner Situation das Richtige zu machen, obwohl er selber ein Opfer der Umstände wurde und es sicherlich einfacher wäre, damit zu hadern, statt eben zu versuchen, das Beste daraus zu machen.

FAZIT:

Eine wunderbare, ruhige und doch emotionale Geschichte über das Erwachsenwerden, über Freundschaft, Hoffnung und die erste Liebe. Und darüber, erkennen zu müssen, dass auch Eltern falsche Entscheidungen treffen und Fehler machen und eben nicht perfekt sind. Das (über-)behüten nicht immer das Richtige ist, denn Kinder brauchen Flügel und Wurzeln, um glücklich zu sein.

7 von 10 Sternen!

Weitere Informationen zum Buch findet Ihr hier auf der Seite vom Magellan Verlag!

Monatsrückblick: Januar 2017

Hallo Ihr Lieben,

nun ist der erste Monat des Jahres 2017 auch schon wieder rum und ich habe nur einen Bruchteil dessen geschafft, was ich im Januar eigentlich erledigen wollte. Das lag allerdings nur daran, dass ich in diesem Monat so unglaublich viele gute Bücher hatte, die ich einfach nicht liegen lassen konnte. Ich musste lesen, in jeder freien Minute….

Insgesamt gelesen habe ich 9 Bücher mit zusammen 3.224 Seiten. Neu dazugekommen sind diesen Monat auch nur 8 Bücher, so dass der SuB sich sogar um 1 Buch minimiert hat. Ich weiß gar nicht, wann es das das letzte Mal gegeben hat. *freu*.

Nun erstmal zu meinen Neuzugängen (ein Klick auf den jeweiligen Titel bringt Euch entweder zur Verlagsseite oder zu meiner Rezension):

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01. Tiffany Reisz – Gesetze der Lust

02. Suzanne Young – Du. Wirst. Vergessen.

03. Sarah Saxx – King of Chicago: Verliebt in einen Millionär

04. Jay Asher – Dein Leuchten

05. Lauren Oliver – Requiem

06. Katja Zimmermann – Esst Euer Eis auf, sonst gibt’s keine Pommes!

07. Sonia Kell – Die Lügen meines Meisters

08. Anna Todd – Imagines Storys

Mein Highlight im Januar- knifflig – es waren wirklich viele gute Bücher dabei. Eigentlich waren alle gelesenen Bücher ziemlich gut. Ich glaube, ich kann mich gar nicht entscheiden. Ach, eigentlich mag ich mich auch gar nicht entscheiden. Sie waren alle auf ihre Art absolut super.

Gelesen habe ich:

01. Lauren Oliver – Delirium

02. Sonia Kell – Die Lügen meines Meisters

03. Lauren Oliver – Pandemonium

04. Adèle Bréau – Fast perfekte Heldinnen

05. Katie Agnew – Die Perlenfrauen

06. Katja Zimmermann – Esst Euer Eis auf, sonst gibt’s keine Pommes!

07. Lauren Oliver – Requiem

08. Jay Asher – Dein Leuchten

09. Sarah Saxx – King of Chicago: Verliebt in einen Millionär

So, und nun bin ich neugierig: Welche Bücher kennt Ihr von meinen Neuzugängen oder gelesenen Büchern? Welche Bücher sind bei Euch im Januar neu eingezogen? Welche Bücher habt Ihr gelesen, welches Buch war toll, welches nicht ganz so gut?

Ich freue mich auf Eure Kommentare und wünsche Euch einen ganz tollen Februar mit jeder Menge Schneeglöckchen (es wird Zeit…) und vielen tollen Büchern!

Eure Nicole