Rezension: „Dein Leuchten“ von Jay Asher

Zum Inhalt: Seit Sierra denken an, verbringt sie mit ihren Eltern die Zeit von Thanksgiving bis Weihnachten in Kalifornien, wo Sierra‘s Familie die Tannenbäume von ihrer Farm in Oregon verkauft.

Doch in diesem Jahr ist etwas anders: Sierra verliebt sich in Caleb. Caleb, der sein Trinkgeld dafür ausgibt, Weihnachtsbäume an bedürftige Familien zu verschenken. Doch dann hört Sierra Gerüchte: Gerüchte darüber, dass Caleb das Leben seiner Schwester bedroht haben soll. Ihr sanftmütiger Caleb? Wem soll sie glauben?

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Meine Meinung:

Ich beginne heute mal mit dem Cover. Also, normalerweise schreibe ich ja so gut wie niemals etwas über das Cover, weil es für mich in den wenigsten Fällen wichtig für das Buch ist. Aber das Cover von „Dein Leuchten“ hat es mir wirklich angetan. Ich finde es sooooooo wunderschön. Ein absoluter Blickfang.

Nun zur Geschichte: Ich kenne auch die vorangegangenen Jugendbücher von Jay Asher: „Tote Mädchen lügen nicht“ und „Wir beide irgendwann“ und habe beide regelrecht verschlungen. So war ich dann auch sehr gespannt auf „Dein Leuchten“.

Am Anfang hatte ich das Gefühl, einen normalen, in gewissem Sinne „durchschnittlichen“ Teenager-Liebesroman zu lesen, doch diese Meinung habe ich im Lauf der Geschichte geändert.

Da ist zum einen Sierra, die sich eigentlich nicht verlieben will – wieso auch? Jede Beziehung in Kalifornien hätte ein vorgegebenes „Verfallsdatum“: nämlich Weihnachten! Warum also riskieren, sich das Herz brechen zu lassen?

Sierra hat eine Affinität für besondere und seltene Wörter, die sie mit Vorliebe allen anderen Menschen um die Nase haut. An der Stelle habe ich mich in Sierra verliebt. Jemand, der Wörter so sehr mag, den muss ich einfach lieben. Das finde ich so bezaubernd und hat die Geschichte für mich in etwas Besonderes verwandelt.

Caleb, in den Sierra sich verliebt, obwohl sie das eigentlich nicht will, hat es nicht leicht. Seit seinem Ausraster (über den ich hier nichts verraten möchte, ihr sollt das Buch ja schließlich noch lesen wollen …) wird er von den meisten Teenagern nur noch aus der Ferne beäugt. Er hat seinen besten Freund verloren und bereut seine Tat seitdem täglich. Doch hat er mittlerweile auch aufgegeben, an der Situation etwas ändern zu wollen. Doch dann tritt Sierra in sein Leben und plötzlich möchte Caleb, dass sich doch etwas ändert und dass Sierra ihn so sieht, wie er wirklich ist.

Es geht nicht nur um die große erste Liebe,  es geht auch um Freundschaft, um Vertrauen, um Werte, um Verzeihen, um das Kämpfen für etwas, das einem die Welt bedeutet.

FAZIT: Ein wundervoller Winter-Teenager-Liebesroman mit großartigen Charakteren und so manchen wundervollen seltenen und besonderen Wörtern.

9 von 10 Sternen

Ich bedanke mich recht herzlich bei der Random House Verlagsgruppe und CBT für das Rezensionsexemplar.  Vielen Dank, dass ich dieses wunderschöne Buch lesen durfte.

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Ein Gedanke zu “Rezension: „Dein Leuchten“ von Jay Asher

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