Rezension: „Fast perfekte Heldinnen“ von Adèle Bréau

Zum Inhalt: Vier Freundinnen, deren Leben so unterschiedlich ist und die dennoch gemeinsam durch dick und dünn gehen: Eva, Alice, Mathilde und Lucie. Die vier verbringen gemeinsam mit ihren Familien einen wunderbaren Sommerurlaub in der Provence. Doch kaum zurück in Paris hat sie der Alltag mit all seinen Tücken wieder fest im Griff…. Aber auf eines können sie sich immer verlassen: auf ihre Zuneigung und Freundschaft zueinander – egal wie schwierig das Leben gerade ist.

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Meine Meinung:

Der lockere Schreibstil macht es einem leicht, schnell in die Geschichte hinein zu tauchen. Am Anfang kam ich ein wenig mit den unterschiedlichen Charakteren ins Trudeln, aber das hat sich nach ein paar Seiten gegeben.

Die Hauptprotagonistinnen sind:

  1. Mathilde: Erfolgreiche Businessfrau und Mutter von zwei kleinen Jungs, verheiratet mit dem arbeitslosen Max. Das Ego von Max leidet sehr unter dem Jobverlust, was zu großen Spannungen in der Beziehung zu Mathilde führt…
  2. Alice: Passionierte und sehr talentierte Köchin, seit der Trennung von Adrien zieht sie die gemeinsame Tochter Laura alleine groß….
  3. Éva: verheiratet mit Vincent. Die beiden versuchen seit Jahren erfolglos, ein Baby zu bekommen….
  4. Lucie: Wohlhabende Besitzerin einer Kinderboutique und Mutter von drei kleinen Mädchen. Sie ist seit vielen Jahren mit Christophe verheiratet und krankhaft eifersüchtig.

Man merkt, dass die vier Freundinnen sich aufrichtig in Zuneigung verbunden fühlen und bei allen Turbulenzen, die die Vier nach dem gemeinsamen Urlaub überstehen müssen, immer füreinander da sind.

Lucie war mir persönlich ein wenig zu oberflächlich, ich hatte persönlich auch Schwierigkeiten, mich mit ihrer Art des Familienlebens zu identifizieren. Da sind wir einfach zu unterschiedlich, denke ich. In die Situationen der anderen drei Frauen konnte ich mich beim Lesen gut hineinversetzen.

Die zweite Sache, die mich beim Lesen ein wenig gestört hat, waren die vielen Zeitsprünge, die ich persönlich teilweise wirklich verwirrend fand und es mir manchmal ein wenig schwer gemacht haben, der Geschichte zu folgen.

FAZIT: Ein heiterer und unterhaltsamer Frauenroman über vier Freundinnen der Pariser Oberschicht, die trotz aller Probleme niemals den Glauben an sich selbst verlieren.

7 von 10 Sternen

Weitere Informationen zum Buch findet Ihr hier auf der Seite vom List Verlag

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2 Gedanken zu “Rezension: „Fast perfekte Heldinnen“ von Adèle Bréau

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