Rezension: „Delirium“ von Lauren Oliver

Zum Inhalt: Liebe ist gefährlich. Liebe ist tödlich. Deswegen werden alle Menschen mit ihrem 18. Lebensjahr einem Eingriff unterzogen, der ihnen dieses Gefühl nimmt. Es gibt keine Liebe, es gibt keinen Hass. Es gibt einfach keine Empfindungen mehr.

Lena wartet sehnsüchtig auf den Eingriff. Sie hat gute Gründe dafür, schließlich war bei ihrer Mutter der Eingriff erfolglos und sie ist letztendlich an ihrer Liebe und ihrem Kummer darüber gestorben.

Doch einige Wochen vor dem Eingriff lernt Lena Alex kennen und je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen, desto mehr schließt sie ihn in ihr Herz. Doch der Zeitpunkt des Eingriffs rückt immer näher….

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Meine Meinung:

Endlich wieder ein Buch, das mich schon nach den ersten paar Seiten so sehr in seinen Bann gezogen hat, dass ich es überhaupt nicht zur Seite legen konnte. Und dann gleich beim ersten Buch des Jahres.

Lena fühlt sich zu zerrissen zwischen dem, was sie fühlt und dem, was ihr seit der Kindheit eingebläut wurde: das Gefühle gefährlich sind, sie auszumerzen sind. Und sie fragt sich, wie etwas, das sich so wunderschön anfühlt, falsch sein kann.

Und im Lauf der Geschichte entwickelt sie – das Mädchen, dass das System niemals in Frage gestellt hat – einen ungeheuren Mut, für ihre Freiheit und für ihre Liebe zu kämpfen.

Ich habe beim Lesen so oft den Kopf schütteln müssen über das arrogante Verhalten, dass eine Gruppe Menschen sich anmaßt, so über die Empfindungen anderer Menschen zu entscheiden. Der Verlust der Freiheit, eigene Entscheidungen zu treffen, hat mich beim Lesen wirklich aufgeregt, das könnt Ihr Euch gar nicht vorstellen.

Die Vorstellung, keine Liebe empfinden zu können, ist so unfassbar grausam. Sicherlich mag es einem verlockend vorkommen, keine traurigen Gefühle zu empfinden, aber das Eine kann es niemals ohne das Andere geben. Die beiden Seiten gehören nun mal untrennbar zusammen. Und ist es nicht auch nur die Liebe, die das Leben überhaupt lebenswert macht?

„Delirium“ ist der erste Band der Trilogie. Die Folgebände heißten „Pandemonium“ und „Requiem“.

Das Buch wird auf jeden Fall eines meiner Highlights 2017 werden. Das weiß ich jetzt schon. Absolute Leseempfehlung. Ich bin so froh, dass ich Band 2 hier liegen habe und werde mir auf jeden Fall noch Band 3 zulegen müssen.

Weitere Informationen zum Buch findet Ihr hier auf der Seite vom Carlsen Verlag.

FAZIT: 10 von 10 Sternen

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3 Gedanken zu “Rezension: „Delirium“ von Lauren Oliver

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