Rezension: „Letztendlich sind wir dem Universum egal“ von David Levithan

Zum Inhalt: Seit A denken kann, lebt er ein sehr, sehr ungewöhnliches Leben: Jeden Morgen wacht er in einem anderen Körper auf, in dem er bis Mitternacht lebt und einen Tag lang dessen Leben führt. Er hat sich mit diesem Leben arrangiert. Doch als er eines Morgens in Justins Körper aufwacht, geschieht etwas, das sein Leben völlig auf den Kopf stellt: er begegnet Rhiannon und er verliebt sich in dieses Mädchen. Doch wie sollen die beiden jemals eine Zukunft haben? Doch A will nicht aufgeben. Er beginnt um Rhiannon und ein eigenes Leben zu kämpfen….

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Meine Meinung:

Das Buch stand schon ein Weilchen auf meiner Wunschliste und durch eine gewonnene Wette durfte es dann an Nikolaus Mittag bei mir einziehen. Ich habe mich riesig gefreut und wollte natürlich gleich mal ein paar Seiten reinlesen. Naja, Ihr kennt das ja sicher – ich war erst am Abend wieder ansprechbar, nachdem ich es komplett in einem Rutsch ausgelesen hatte… Und was soll ich sagen –  kurz: es ist großartig und berührend.

Das Leben das A führt mag auf den ersten Blick aufregend sein, doch die Vorstellung, niemals länger als bis Mitternacht ein und dasselbe Leben zu führen, keine Bindungen zu Menschen aufzubauen, weil man in ein paar Stunden wieder in einem anderen Körper und in einer anderen Familie lebt, ist für mich unvorstellbar grausam. Und obwohl A sich mit seinem Leben arrangiert hat – was bleibt ihm auch anderes übrig – wird alles in Frage gestellt, als er sich in Rhiannon verliebt.

Rhiannon fand ich am Anfang des Buch relativ anstrengend – sie ist unglücklich in ihrer Beziehung zu Justin – doch aus Angst, danach gänzlich unsichtbar zu sein, hält sie an der Beziehung dennoch fest. A macht das wahnsinnig – aus seiner Sicht ist alles ganz einfach. Doch Rhiannon macht während der Geschichte eine Wandlung durch – ihr eigenes Selbst rückt für sie weiter in den Vordergrund und letztendlich schafft sie es, sich von Justin zu lösen. Und ganz sie selbst zu werden.

Und auch, wenn Rhiannon A beginnt zu glauben und sich ebenfalls in ihn verliebt, so ist die Beziehung zwischen ihnen doch nicht so, wie die erste Liebe eigentlich sein sollte. Nein, sie ist kompliziert, traurig und ohne wirkliche Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft. Und doch versuchen die beiden, ihre Liebe zu leben – egal, welche Schwierigkeiten sich ihnen in den Weg stellen. Doch sie müssen feststellen – manchmal ist Liebe einfach nicht genug…

Ich hoffe sehr, dass es irgendwann mal eine Fortsetzung gibt, denn das Ende hat mich ein wenig traurig zurückgelassen, ich bin froh darüber, diesen außergewöhnlichen Roman kennengelernt zu haben. Ein tolles Buch!

FAZIT:

10 von 10 Sternen

Weitere Infos zum Buch findet Ihr hier!

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Ein Gedanke zu “Rezension: „Letztendlich sind wir dem Universum egal“ von David Levithan

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