Rezension: „Worte für die Ewigkeit“ von Lucy Inglis

Zum Inhalt: Hope ist völlig genervt. Schon wieder verfrachtet ihre Mutter sie von einem Kontinent auf den anderen in den Sommerferien, um ihre Forschungen voranzutreiben. Diesmal geht es nach Montana. Hope hofft, dass es dort wenigstens einen Internetzugang gibt. Dort angekommen stellt sie fest, dass sie nicht der einzige Teenager auf der Ranch ist. Der Sohn des Ranchbesitzers Cal lebt ebenfalls dort. Und Cal ist supersüß, findet Hope. Die beiden verstehen sich von Anfang an ziemlich gut. Eines Tages stöbert Hope auf dem Dachboden der Ranch und findet ein altes Tagebuch. Fasziniert beginnt sie zu lesen….

Montana 1867: Die 15jährige Engländerin Emily reist quer durch Amerika nach Portland, um dort verheiratet zu werden. Ihre Eltern haben ihr eine großartige Partie ausgesucht – den Sohn eines der größten Eisenbahneigners in Amerika. Beim Überqueren einer morschen Brücke stürzt das Wagengespann, in dem Emily sitzt, in eine tiefe Schlucht. Sie ist die Einzige, die den Sturz überlebt und wird von Nate, einem Halbindianer gerettet. Er nimmt die junge Frau mit in seine Hütte und pflegt sie gesund. Allerdings weigert er sich, sie zu ihrem zukünftigen Ehemann zu bringen, denn er hat sich unsterblich in das Mädchen verliebt …..

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Meine Meinung:

Cover: Ein wunderbares Cover – das Spiel mit Licht und Schatten finde ich überaus gelungen und geheimnisvoll. Sehr hübsch!

Dieses Buch gehört für mich zur Kategorie „Bücher, die ich nicht so einfach aus der Hand legen kann“. Meine Güte, hat sich diese Geschichte toll lesen lassen.

Zum einen fand ich den Schreibstil super – ich habe ratz-fatz in die Geschichte hineingefunden, wobei ich zu Beginn den Teil um Hope interessanter fand. Aber nach ein paar Kapiteln fand ich auch Emilys Geschichte (die übrigens wie in Briefform an Nate geschrieben ist) genauso fesselnd. Das ging so weit, dass ich nach jedem Personenwechsel traurig war, dass es nun wieder um die andere Person ging – was ja eigentlich albern ist und so natürlich nur die Spannung steigert. Und ich ja eh wissen wollte, wie es sowohl bei Hope, als auch bei Emily weitergeht. Die Landschaftsbeschreibungen sind einfach toll – sehr liebevoll und detailliert dargestellt.

Diese Geschichte hat alles, was ich bei einem guten Jugendbuch mag: sympathische und authentische Charaktere, eine fesselnde Story mit Gänsehautfaktor, jede Menge Liebe (die braucht man einfach ab und an) und sie berührt das Herz – besonders am Ende.

Also, wenn Ihr mal wieder Lust habt, einen tollen Jugendroman zu lesen, dann nehmt diesen hier! Der ist wirklich toll! Das ist allerdings – wie immer – meine subjektive Meinung!

FAZIT: 10 von 10 Sternen

Weitere Informationen zum Buch findet Ihr hier!

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8 Gedanken zu “Rezension: „Worte für die Ewigkeit“ von Lucy Inglis

  1. Pingback: Monatsrückblick: September 2016 | buchspinat

  2. Liebe Nicole,

    das Buch ist mir nun schon häufiger über den Weg gelaufen. Sehr schöne Rezension! Ich merke es mir auf jeden Fall mal!

    Liebe Grüße
    Nadine

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  3. Huhu,

    bei mir hat das Buch leider nicht so gut abgeschnitten. Die Geschichte in der Gegenwart hat mir deutlich besser gefallen, kam mir aber viel zu kurz. Die Passagen aus der Vergangenheit waren mir teilweise zu lang gezogen. Schlecht war das Buch nicht, aber für mich auch kein Highlight.
    Viele Grüße
    Anja

    Gefällt mir

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