Rezension: „Das Seehaus“ von Kate Morton

Zum Inhalt: Cornwall 1933: Auf dem wunderschönen Anwesen der Familie Edevane steigt die alljährliche Mittsommerparty. Doch dieses Jahr findet die Party zu einem abrupten Ende. Theo, der kleine Sohn der Familie Edevane ist am Morgen nach der Party spurlos verschwunden. Sämtliche Suchaktionen verlaufen ins Leere. Die Familie Edevane verlässt daraufhin das Anwesen und kehrt für immer nach London zurück….

Cornwall 2003: Die Polizistin Sadie wurde vom Dienst beurlaubt, nachdem sie in einem bisher ungelösten Fall unerlaubt mit der Presse gesprochen hat. Es geht um eine verschwundene Frau. Alles deutet auf geplantes Verschwinden hin, doch Sadie glaubt nicht daran. Sie geht davon aus, dass der jungen Frau Schlimmes widerfahren ist. Doch mit dieser Meinung steht sie auf ihrer Dienststelle alleine da.

Um zur Ruhe zu kommen und mit dem Fall abzuschließen, besucht sie ihren Großvater, der nach dem Tod seiner Frau nach Cornwall gezogen ist. Bei einem Spaziergang mit den Hunden stößt sie auf das verlassene Anwesen der Edevanes. Das Haus fasziniert sie und sie fängt an zu recherchieren, was damals passiert ist und kommt so dem Geheimnis, was in jeder Sommernacht wirklich geschah, immer näher….

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Meine Meinung:

Cover: Auf dem wunderschönen Cover gibt es so unheimlich viel zu entdecken, das Motiv ist so wunderbar detailliert dargestellt. Ein Blickfang für jedes Bücherregal.

Ich hatte das Glück, Kate Morton im Frühjahr auf der Buchmesse in Leipzig kennenzulernen – eine ganz wunderbare Person. Sehr, sehr sympathisch. Zu dem Zeitpunkt hatte ich gerade zum ersten Mal ein Buch von ihr angefangen zu lesen (Der verborgene Garten) und war von der Geschichte nahezu gefesselt.

Und nun habe ich also das „Das Seehaus“ hier liegen gehabt und war ganz gespannt, ob es mir genauso gut gefallen würde, wie „Der verborgene Garten“.

Schon auf den ersten Seiten, die uns ins Jahre 1933 führen, erfährt man, dass im Haus am See Ungeheuerliches geschehen ist. Und schon fängt man an zu überlegen, was mit dem kleinen Theo passiert ist.

Kate Morton nimmt uns mit auf eine faszinierende Reise in die Vergangenheit, aber auch in die Gegenwart. Die verschiedenen Charaktere sind so detailliert und vielschichtig gezeichnet, die Beschreibungen der Orte und Begebenheiten so liebevoll und ausführlich, man hat das Gefühl dabei zu sein und kann vor seinem inneren Auge die verschiedenen Situationen wunderbar aufleben lassen.

Die Geschichte wechselt oft die Zeiten und auch den Ort, es ist jedoch über den Kapiteln klar ersichtlich gemacht, wo und in welcher Zeit sich der Leser nun befindet. Der Schreibstil ist sehr ausführlich und detailliert.

Während des Lesens habe ich viele verschiedene Vermutungen angestellt, was denn nun wirklich mit Theo geschehen ist und doch war ich vom Ende der Geschichte mehr als überrascht und auch gerührt.

FAZIT: 10 von 10 Sternen

Vielen Dank an die Random House Verlagsgruppe für das Leseexemplar!

Weitere Informationen über das Buch findet Ihr hier!

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3 Gedanken zu “Rezension: „Das Seehaus“ von Kate Morton

  1. Pingback: Monatsrückblick: September 2016 | buchspinat

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