Rezension: „Worte für die Ewigkeit“ von Lucy Inglis

Zum Inhalt: Hope ist völlig genervt. Schon wieder verfrachtet ihre Mutter sie von einem Kontinent auf den anderen in den Sommerferien, um ihre Forschungen voranzutreiben. Diesmal geht es nach Montana. Hope hofft, dass es dort wenigstens einen Internetzugang gibt. Dort angekommen stellt sie fest, dass sie nicht der einzige Teenager auf der Ranch ist. Der Sohn des Ranchbesitzers Cal lebt ebenfalls dort. Und Cal ist supersüß, findet Hope. Die beiden verstehen sich von Anfang an ziemlich gut. Eines Tages stöbert Hope auf dem Dachboden der Ranch und findet ein altes Tagebuch. Fasziniert beginnt sie zu lesen….

Montana 1867: Die 15jährige Engländerin Emily reist quer durch Amerika nach Portland, um dort verheiratet zu werden. Ihre Eltern haben ihr eine großartige Partie ausgesucht – den Sohn eines der größten Eisenbahneigners in Amerika. Beim Überqueren einer morschen Brücke stürzt das Wagengespann, in dem Emily sitzt, in eine tiefe Schlucht. Sie ist die Einzige, die den Sturz überlebt und wird von Nate, einem Halbindianer gerettet. Er nimmt die junge Frau mit in seine Hütte und pflegt sie gesund. Allerdings weigert er sich, sie zu ihrem zukünftigen Ehemann zu bringen, denn er hat sich unsterblich in das Mädchen verliebt …..

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Meine Meinung:

Cover: Ein wunderbares Cover – das Spiel mit Licht und Schatten finde ich überaus gelungen und geheimnisvoll. Sehr hübsch!

Dieses Buch gehört für mich zur Kategorie „Bücher, die ich nicht so einfach aus der Hand legen kann“. Meine Güte, hat sich diese Geschichte toll lesen lassen.

Zum einen fand ich den Schreibstil super – ich habe ratz-fatz in die Geschichte hineingefunden, wobei ich zu Beginn den Teil um Hope interessanter fand. Aber nach ein paar Kapiteln fand ich auch Emilys Geschichte (die übrigens wie in Briefform an Nate geschrieben ist) genauso fesselnd. Das ging so weit, dass ich nach jedem Personenwechsel traurig war, dass es nun wieder um die andere Person ging – was ja eigentlich albern ist und so natürlich nur die Spannung steigert. Und ich ja eh wissen wollte, wie es sowohl bei Hope, als auch bei Emily weitergeht. Die Landschaftsbeschreibungen sind einfach toll – sehr liebevoll und detailliert dargestellt.

Diese Geschichte hat alles, was ich bei einem guten Jugendbuch mag: sympathische und authentische Charaktere, eine fesselnde Story mit Gänsehautfaktor, jede Menge Liebe (die braucht man einfach ab und an) und sie berührt das Herz – besonders am Ende.

Also, wenn Ihr mal wieder Lust habt, einen tollen Jugendroman zu lesen, dann nehmt diesen hier! Der ist wirklich toll! Das ist allerdings – wie immer – meine subjektive Meinung!

FAZIT: 10 von 10 Sternen

Weitere Informationen zum Buch findet Ihr hier!

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Top Ten Thursday: 10 Bücher von meiner Wunschliste

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Ach, das ist mal wieder ein toller Top Ten Thursday: 10 Bücher von meiner Wunschliste.  Meine Wunschliste ist offengestanden riesig – na gut, das wird jetzt keinen von Euch sonderlich überraschen. Aber natürlich fällt dann die Auswahl auch nicht besonderes leicht. Aber ich habe es trotzdem geschafft mich für 10 Bücher  zu entscheiden.  Beim Klick auf den Titel kommt Ihr – wie immer – auf die Verlagsseite

01. Cody McFadyen – Die Stille vor dem Tod         

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Ich liebe die spannenden Bücher von Cody McFadyen und seine Smoky Barrett – das neue Buch muss ich also unbedingt haben.

02. Roberto Innocenti – Ein Haus erzählt    

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Ich hab das Buch eigentlich schon im Regal stehen – leider ohne Schutzumschlag. Aber weil ich die Illustrationen so sehr liebe, würde ich mir das Buch auf jeden Fall nochmal mit Schutzumschlag ins Regal stellen. Ein wundervolles Gedicht – zauberhaft illustriert! Kann ich nur empfehlen!

03. Anna Todd – Nothing more      

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Da ich alle anderen Bücher von Anna Todd bisher gelesen – naja oder eher förmlich verschlungen habe, möchte ich dieses natürlich auch noch lesen. Ich wünsche Landon so sehr, dass er glücklich wird.

04. Estelle Maskame – Dark Love 03: Dich darf ich nicht begehren        

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Ich habe die ersten beiden Bände innerhalb von zwei Tagen gelesen und das Ende von Band 2 hat mich etwas in der Luft hängen lassen, also möchte ich nun natürlich auch wissen, wie es ausgeht. Das Buch ist sicher eines der nächsten Bücher, denen ich ein liebesvolles Zuhause geben werde.

05.  Anna McPartlin – Irgendwo im Glück

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Ich mag die Bücher von Anna McPartlin so gerne, da ist es kein Wunder, dass dieses hier auch direkt auf meiner Wunschliste gelandet ist.

06. Guillaume Musso – Vierundzwanzig Stunden

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Nachdem mich bisher jedes Buch von Musso so sehr berührt hat, landen seine Bücher garantiert immer auf meiner Wunschliste.

07. Penelope Ward – Stepbrother Dearest

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Von dem Buch habe ich bisher viel Gutes gehört und da ich im Moment ein Faible für Liebesromane habe, die das Herz berühren, würde ich dieses Buch auch gerne lesen!

08. Andy Weir – Der Marsianer

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Seitdem ich den Filmtrailer gesehen habe, möchte ich unbedingt das Buch lesen. Also – ab damit auf die Wunschliste

09. Ava Reed – Spielgelstaub

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Ich habe gerade gestern angefangen den ersten Teil „Spiegelsplitter“ zu lesen – und das Buch gefällt mir auf den ersten Seiten schon so gut, dass ich unbedingt den zweiten Teil brauche!!!!!

10. Nora Roberts – Sternenregen

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Bisher war jedes Buch, das ich von Nora Roberts gelesen habe, einfach toll. Und ich habe jede Menge von ihr gelesen. Und natürlich will ich die neue Trilogie von ihr auch lesen.

Ich freue mich schon drauf, durch Eure Listen zu stöbern, vermutlich wird sich da dann auch wieder das ein oder andere Buch für die Wunschliste befinden. Ich wünsche euch einen tollen Donnerstag!

Eure Nicole

Rezension: „Das Seehaus“ von Kate Morton

Zum Inhalt: Cornwall 1933: Auf dem wunderschönen Anwesen der Familie Edevane steigt die alljährliche Mittsommerparty. Doch dieses Jahr findet die Party zu einem abrupten Ende. Theo, der kleine Sohn der Familie Edevane ist am Morgen nach der Party spurlos verschwunden. Sämtliche Suchaktionen verlaufen ins Leere. Die Familie Edevane verlässt daraufhin das Anwesen und kehrt für immer nach London zurück….

Cornwall 2003: Die Polizistin Sadie wurde vom Dienst beurlaubt, nachdem sie in einem bisher ungelösten Fall unerlaubt mit der Presse gesprochen hat. Es geht um eine verschwundene Frau. Alles deutet auf geplantes Verschwinden hin, doch Sadie glaubt nicht daran. Sie geht davon aus, dass der jungen Frau Schlimmes widerfahren ist. Doch mit dieser Meinung steht sie auf ihrer Dienststelle alleine da.

Um zur Ruhe zu kommen und mit dem Fall abzuschließen, besucht sie ihren Großvater, der nach dem Tod seiner Frau nach Cornwall gezogen ist. Bei einem Spaziergang mit den Hunden stößt sie auf das verlassene Anwesen der Edevanes. Das Haus fasziniert sie und sie fängt an zu recherchieren, was damals passiert ist und kommt so dem Geheimnis, was in jeder Sommernacht wirklich geschah, immer näher….

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Meine Meinung:

Cover: Auf dem wunderschönen Cover gibt es so unheimlich viel zu entdecken, das Motiv ist so wunderbar detailliert dargestellt. Ein Blickfang für jedes Bücherregal.

Ich hatte das Glück, Kate Morton im Frühjahr auf der Buchmesse in Leipzig kennenzulernen – eine ganz wunderbare Person. Sehr, sehr sympathisch. Zu dem Zeitpunkt hatte ich gerade zum ersten Mal ein Buch von ihr angefangen zu lesen (Der verborgene Garten) und war von der Geschichte nahezu gefesselt.

Und nun habe ich also das „Das Seehaus“ hier liegen gehabt und war ganz gespannt, ob es mir genauso gut gefallen würde, wie „Der verborgene Garten“.

Schon auf den ersten Seiten, die uns ins Jahre 1933 führen, erfährt man, dass im Haus am See Ungeheuerliches geschehen ist. Und schon fängt man an zu überlegen, was mit dem kleinen Theo passiert ist.

Kate Morton nimmt uns mit auf eine faszinierende Reise in die Vergangenheit, aber auch in die Gegenwart. Die verschiedenen Charaktere sind so detailliert und vielschichtig gezeichnet, die Beschreibungen der Orte und Begebenheiten so liebevoll und ausführlich, man hat das Gefühl dabei zu sein und kann vor seinem inneren Auge die verschiedenen Situationen wunderbar aufleben lassen.

Die Geschichte wechselt oft die Zeiten und auch den Ort, es ist jedoch über den Kapiteln klar ersichtlich gemacht, wo und in welcher Zeit sich der Leser nun befindet. Der Schreibstil ist sehr ausführlich und detailliert.

Während des Lesens habe ich viele verschiedene Vermutungen angestellt, was denn nun wirklich mit Theo geschehen ist und doch war ich vom Ende der Geschichte mehr als überrascht und auch gerührt.

FAZIT: 10 von 10 Sternen

Vielen Dank an die Random House Verlagsgruppe für das Leseexemplar!

Weitere Informationen über das Buch findet Ihr hier!

Rezension: „Eines Tages, Baby“ von Julia Engelmann

Zum Inhalt: Der Poetry-Slam-Hit „Eines Tages, Baby“ von Julia Engelmann hat im Internet eine Welle der Begeisterung ausgelöst und viele Menschen berührt. In diesem Hörbuch lässt uns Julia Engelmann an dreizehn weiteren Slams teilhaben.

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Meine Meinung:

Nachdem ich den Poetry-Slam „Eines Tages Baby“ gehört habe und er mich ebenfalls unheimlich berührt hat, war ich natürlich neugierig auf die anderen Slams von Julia Engelmann.

Auf dieser ca. 1 stündigen CD finden sich alle 14 Slams aus ihrem Buch – gesprochen von Julia Engelmann selbst. Slams, die mitten aus dem Leben gegriffen sind und in dem sich vermutlich jeder wieder ein Stück weit wieder findet – vielleicht nicht in jedem Gedicht, aber doch in vielen. Die sympathische Stimme Julia haucht ihren Slams Leben ein und lässt uns Hörer still verharren und gebannt zuhören und nachdenken. Über das Leben, über uns selbst, was wir möchten, was wir nicht möchten und vielleicht auch ein Stück weit, wie wir unsere Träume verwirklichen können.

Ein Hörerlebnis der besonderen Art!

FAZIT: 10 von 10 Sternen

Weitere Informationen zum Buch & Hörbuch findet Ihr hier!

Rezension: „Subjektiv – Aus dem Leben einer devoten Frau“ von Anna Bunt

Zum Inhalt: Anna ist 18 Jahre alt, als sie feststellt, dass es ihr ungeheure Befriedigung verschafft, sich beim Sex ihrem Partner zu unterwerfen. Lange Zeit hadert sie mit sich und denkt, sie ist nicht normal. Doch normaler „Blümchensex“ fühlt sich für sie einfach nicht richtig an. Also fängt sie an zu suchen, nach dem Partner, der ihr Erfüllung bringt…

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Meine Meinung: Die durchaus in gewissen Zügen autobiografische, in Romanform geschriebene Geschichte nimmt uns ein Stück weit auf den Lebensweg der Protagonistin mit. Wir begleiten die junge Anna dabei, wie sie mit ihrer ersten große Liebe Andi zum ersten Mal merkt, dass es ihr gefällt, von einem Mann unterworfen und dominiert zu werden.

Doch die erste große Liebe zerbricht und nun möchte Anna sich nicht mehr mit weniger zufriedengeben und macht sich via Internet auf die Suche nach ihrem Dom. Und nimmt uns Leser mit. Sie hat dabei gute Freunde, die ihr zur Seite stehen und bei den Treffen mit den Männern oftmals mehr Glück als Verstand – gehen doch immer alle Treffen mehr oder weniger gut aus.

Die Geschichte macht ab und an einige Zeitsprünge, es sind oftmals einzelnen Szenen aus ihrem Leben, an dem Anna uns teil haben lässt. Manche Szenen faszinieren, andere mögen den ein oder anderen Leser vielleicht schockieren. Anna lässt uns teilhaben an ihren Gefühlen, Sehnsüchten und Ängsten, sie ist ein vielschichtiger Charakter, der eigentlich – nachdem ihr ihre Devotheit bewusst geworden ist – klare Vorstellungen davon hat, was sie von einem Dom erwartet und sich ohne Scheu und mit ungeheurem Mut auf die Suche danach macht.

Der Schreibstil ist flüssig, die Geschichte zieht einen schon auf den ersten Seiten in den Bann, ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und habe es in einem Rutsch ausgelesen.

FAZIT: 8 von 10 Sternen

Weitere Infos zum Buch findet Ihr hier auf der Internetseite vom Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag

Rezension: „Mit starker Hand“ von Sandra Henke

Zum Inhalt:

Seit ihrer Kindheit werden Muriel und Alicia für ihre Herkunft gehänselt. Mittlerweile sind die beiden Schwestern erwachsen und leben sehr zurückgezogen und einsam auf dem Grundstück ihrer Eltern. Die Mutter ist schon lange verstorben, der Vater seit Jahren verschwunden.

Immobilienmakler Tatum ist scharf auf der Grundstück der beiden Schwestern. Doch die beiden Schwestern lassen ihn immer abblitzen. Als Tatum Alicia im Wald bei Unzüchtigkeiten erwischt und sie ihn nicht erkennt, wittert der dominante Tatum seine Chance. Und Alicia unterwirft sich ihm, mit Haut und Haaren…..

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Meine Meinung: Die beiden Schwestern könnten nicht unterschiedlicher sein: Muriel – eher sehr zurückhaltend, unglücklich mit schwachem Selbstbewusstsein – träumt von der großen romantischen und sanften Liebe und Alicia ist ein kleiner lebendiger Schmetterling, der es jedoch im Bett lieber etwas härter mag. Und in Tate dass passende Gegenstück findet.

Alicia fand ich beim Lesen durchaus authentisch und sympathisch, im Gegensatz zu Muriel, mit der ich überhaupt nicht warm geworden bin. Tatum gefällt mir als Charakter ziemlich gut. Auch er wirkt authentisch.

Das Cover finde ich sehr ansprechend und erotisch gestaltet, das schwarz-weiß-Foto finde ich gut gelungen und sehr hübsch. Der Schreibstil von Sandra Henke ist gut zu lesen und man kann der Geschichte auch gut folgen, wenngleich mir manches zu schnell ging und durchaus vielleicht für meinen Geschmack noch etwas langsamer, bzw. detaillierter hätte erzählt werden können. Die erotischen Szenen sind ansprechend beschrieben, ohne plump zu wirken. Ein unterhaltsamer Erotikroman für Zwischendurch.

FAZIT: 7 von 10 Sternen

Weitere Informationen zum Buch findet Ihr hier!

Vielen Dank an die Random House Verlagsgruppe für das Rezensionsexemplar!

Top Ten Thursday: 10 Bücher, die in Deutschland spielen

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Diese Woche lautet die Aufgabe für den Top Ten Thursday: 10 Bücher, die in Deutschland spielen. Das war relativ einfach, da habe ich ja doch eine Menge Bücher, die in Frage kamen. Soweit die Bücher noch verlegt werden, kommt Ihr beim Klick auf das Cover wieder zur Verlagsseite.

Für folgende Bücher habe ich mich dieses Mal entschieden:

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01. Zwischen uns die Mauer“ von Katja Hildebrand:

Ein autobiografischer Roman über eine Liebe zwischen Ost und West – beginnend im Jahre 1984. Katja (aus Westdeutschland) verliebt sich 1984 bei einem Besuch in  Ost-Berlin in Markus. Und er sich in sie. Doch die Mauer steht zwischen den beiden und ihre Liebe hat keine Chance….     Das Buch hat mir beim Lesen sehr, sehr gut gefallen, ich kann es (mal wieder) nur empfehlen. Leider nicht mehr über den Verlag zu haben.

02. „Lua und die Zaubermurmel“ von Alexandra Helmig

Ein wunderbares Kinderbuch, dass auch Erwachsene in eine magische Welt zwischen Fantasie und Wirklichkeit entführt. Ich habe das Glück, eine von Alexandra Helmig signierte Ausgabe mit wunderbarer Zeichnung mein Eigen nennen zu dürfen.

03. „Purpurmond“ von Heike Eva Schmidt:

Eigentlich mag ich ja gar nicht so gerne historische Romane, aber diese Geschichte ist sooooo toll. Cat reist durch einen magischen Halsreif ins Bamberg von 1630 – geradewegs in die Zeit, als die Hexenverbrennungen auf dem Höhepunkt sind. Dieses Buch, das ich eigentlich von meiner Freundin Katrin nur ausgeliehen hatte, hat mich so gefesselt, ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Ich dufte es dann später auch behalten…. hier nochmal ein „Danke Katrin für dieses tolle Buch!“

04. „Blind Walk“ von Patricia Schröder:

Mein Weihnachtsgeschenk 2014, im Januar 2015 als erstes Buch der Sub-Abbau-Challenge 2015 gleich ausgelesen und was soll ich sagen – es war unheimlich spannend, mit einem unerwarteten Ende.

Für Fans von unblutigen Thrillern im Bereich „Jugendbuch“ ist das sicherlich eine gute Wahl.

05. „Mein bester letzter Sommer“ von Anne Freytag:

Ja, ich weiß, dass Buch spielt nur zum Teil in Deutschland, aber ich musste es dennoch mit auf diese Liste nehmen, es ist nämlich eines meiner Highlights 2016. Dieses Buch mit „Teskar“ hat so sehr mein Herz berührt. Eine wunderbare Geschichte, die zu Tränen rührt und zeigt, dass nur die Liebe wirklich wichtig ist im Leben. Wenn Ihr es lesen wollt: legt Euch Taschentücher daneben!

06. „Der Schlund“ von Gudrun Pausewang:

Ein Jugendroman aus den 90iger Jahren von einer der bekanntestens deutschen Jugendbuchautoren meiner Jugendzeit, der leider nicht mehr verlegt wird, aber auch gerade in der heutigen Zeit doch wieder irgendwie aktuell ist:

Deutschland geht es wirtschaftlich nicht so besonders gut, viele Arbeitslose, viele Asylsuchende. Die Menschen sind unzufrieden. Dann stehen Wahlen an und eine neue Partei kandidiert und gewinnt. Und damit ist der Weg frei für einen neuen Diktator. Und Gewalt und Terror ziehen ein. Gesa – ein siebzehnjähriges Mädchen, deren Leben sich durch die neue Regierung in Deutschland eben nicht zum Besseren gewandelt hat, mag nicht tatenlos zusehen, wie Gewalt und Terror in ihrer Heimat überhand gewinnen. Als sie eine Möglichkeit zur Gegenwehr sieht, nutzt sie ihre Chance….

Sollte Euch das Buch auf einem Flohmarkt mal in die Hände fallen, dann kauft es unbedingt. Geeignet für junge Leser ab 14 Jahren.

07. „Die letzten Kinder von Schewenborn“ – Gudrun Pausewang:

Und noch ein Buch von Gudrun Pausewang. Und auch immer noch aktuell:

Deutschland nach einem Atomangriff. Judith und ihre Familie überleben den Angriff, doch das Leben danach ist kein Leben mehr…..        

Zu meiner Schulzeit (7. Klasse) war es Pflichtlektüre, ich hatte es allerdings schon lange vorher gelesen und fand den Deutschunterricht dann doch etwas langweilig  (Mann, haben die alle lange gebraucht zum Lesen des Buches….)!                                Ebenfalls für junge Leser ab 14 Jahren.

08. „Mach mir den Garten, Liebling!“ -Ellen Berg:

Ich hatte das Glück, Ellen Berg bei einer Lovelybooks-Leserunde kennenlernen zu dürfen und ich finde sie sehr sympathisch. Dieses Buch war das erste von ihr, welches ich gelesen habe und es ist einfach toll. Sympathische Protagonisten, unterhaltsame Dialoge, jede Menge Szenen, die mich zum Schmunzeln gebracht haben. Was will man mehr: kurzweilige und lustige Lektüre für Zwischendurch!

09. „Glück ist, wenn man trotzdem liebt“ – Petra Hülsmann:

Ich liebe die Bücher von Petra Hülsmann, also ehrlich Leute: die Bücher sind klasse. Ich muss beim Lesen immerzu lachen.  Und gerade bei dieser Geschichte habe ich mich an vielen Stellen wiedererkannt.  Meine Rezension findet Ihr hier.

10. „Für Steffi fängt die Schule an“ – Irina Korschunow:

Das Buch, welches ich 1985 zu meiner eigenen Einschulung bekommen habe, habe ich als Kind so sehr geliebt (so sehr, dass ich die schwarz-weiß-Bilder auf meine eigenwillige Art bunt angemalt habe *grrrrrr*). Eines der ersten Bücher, die ich selber gelesen habe. Und es wird immernoch gehütet, wie ein Schatz. Natürlich habe ich es meinen Kindern auch vorgelesen, als das Thema Einschulung aktuell war.

So, ich hoffe sehr, dass Euch meine Liste gefällt und Ihr vieleicht auch wieder das ein oder andere Buch für Eure eigene Wunschliste findet. Ich werde nachher (oder vermutlich eher morgen – heute muss ich zum Augenarzt und werde nach den Augentropfen ein Weilchen nichts lesen können) auch durch die anderen Top Ten Thursday Listen stöbern und freue mich auf Eure Listen und Kommentare!

Ich wünsche Euch einen wunderbaren Donnerstag!

Eure Nicole

 

 

 

Rezension: „Minus Drei geht baden“ von Ute Krause

Zum Inhalt: Minus Drei und sein Haustier, das kleine Urmädchen Lucy wollen die Sommerferien genießen, doch es regnet immerzu. Als es irgendwann endlich aufhört mit regnen und die Schule wieder anfängt, machen die beiden zusammen mit ihren Freunden eine großartige Entdeckung: durch die vielen Regenfälle ist im Tal ein großer See entstanden. Alle Freunde von Minus Drei stürzen sich ins Wasser, nur Minus Drei hat ständig einen anderen Grund, warum er keinen Fuß ins Wasser setzt….

Cover: Das Cover finde ich überaus bezaubernd und niedlich gemacht: Minus Drei und Lucy liegen gemütlich auf dem Wasser im See. Wunderschön und mit viel Liebe zum Detail gezeichnet!

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Meine Meinung: Ein fabelhaftes Hörbuch, das durch die kurze Länge von 38 Minuten auch schon gut für junge Hörer geeignet ist. Der Sprecher Andreas Fröhlich hat eine sehr angenehme Erzählstimme, der man gut zuhören kann. Die Geschichte ist mit schöner Musik und passenden Geräuschen untermalt.

Ich habe das Hörbuch zusammen mit meinen beiden Kindern gehört, wir kannten bisher noch nichts von Minus Drei. Und sind nun alle hellauf begeistert.

Es ist eine wunderschöne Geschichte. Eine Geschichte von Freundschaft, Mut, von „sich etwas trauen“ , von “ über den eigenen Schatten springen“ und davon, dass es eben nicht schlimm ist, wenn man etwas mal nicht gut kann. Denn dann sind Freunde da, die einem helfen können. Somit ist das Hörbuch nicht nur unterhaltsam, sondern vermittelt den Kindern beim Hören eben auch genau diese Dinge.

Es wird für uns definitiv nicht das letzte Abenteuer gewesen sein, bei dem wir Minus Drei begleiten werden.

Vielen Dank an die Random House Verlagsgruppe für das Rezensionsexemplar!

Informationen zum Hörbuch:

Laufzeit ca. 38 Minuten

Gelesen von Andreas Fröhlich

Erschienen im cbj-Verlag

Empfohlen ab 5 Jahren

Ebenfalls im gleichen Verlag als Buch erschienen

Rezension „28 Tage lang“ von David Safier

Zum Inhalt:

Wahrschauer Getto 1942/1943:

Seit dem Selbstmord ihres Vaters ist die 16jährige Mira gezwungen, ihre Mutter und ihre kleine Schwester Hannah durch Schmuggeln von Lebensmitteln vor dem sicheren Hungertod zu bewahren. Das Leben im Ghetto ist lebensgefährlich – jeden Tag verbreitet das SS-Regime neuen Terror und deportiert und tötet zahlreiche Menschen.

Als Mira ihre Familie verliert, ist sie verzweifelt und völlig hoffnungslos und schließt sich schließlich dem jüdischen Widerstand an. Denn wenn sie schon sterben muss, dann wenigstens nicht umsonst. Dort trifft sie Amos, der ihr ein Stück weit Hoffnung zurückgibt. Hoffnung und auch Liebe. Doch wieviel Hoffnung und Liebe bleibt ihnen beim Kampf gegen die übermächtige SS? Ein Unterfangen, das so sehr zum Scheitern verurteilt ist. Doch das Unglaubliche geschieht: es gelingt ihnen 28 Tage lang dem Naziregime zu trotzen….

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Meine Meinung:

David Safier – von dem wir bislang ja eher Heiteres gewohnt sind, hat dieses Buch seinen Großeltern gewidmet, die während des Naziregimes ihr Leben im Konzentrationslager Buchenwald, bzw. im Ghetto von Lodz verloren haben.

Die Geschichte, die aus der Sicht der sechzehnjährigen Mira erzählt wird, ist sehr eng mit der Realität verbunden, obwohl die Person „Mira“ fiktiv ist. Doch viele der Personen, die wir im Buch kennenlernen dürfen, haben tatsächlich zu der Zeit existiert: zum Beispiel Mordechaj Anielewicz – der Anführer der Warschauer Gruppe Hashomer Hatzair und Janusz Korczak, der lieber mit seinen Waisenkindern gemeinsam in den Tod gegangen ist, als sein eigenes Leben zu retten. Und auch den „verrückten“ Rubinstein gab es tatsächlich.

Safier verknüpft spannende Fiktion mit dem tatsächlichen Zeitgeschehen und lässt das Grauen dieser Zeit lebendig werden. Wir begleiten Mira dabei, wie sie unter Lebensgefahr auf der polnischen Seite von Warschau Lebensmittel schmuggelt, wie sie versucht herauszufinden, welche Art Mensch sie sein will. Was ihre Prioritäten sind: eine Heldin sein & sich dem Widerstand anschließen oder ihre Familie beschützen? Man erfährt viel über ihre Gefühle, Gedanken und ihre Ängste.

Natürlich denkt man dann auch zwangsläufig darüber nach: „Was würde ich in der Situation tun?“ Denn das ist die zentrale Frage, die immer wieder im Buch auftaucht: „Was für ein Mensch willst Du sein?“ Eine wichtige Frage, wie ich finde. Eine Frage, die einen sehr zum Nachdenken anregt – auch gerade wieder in der heutigen Zeit, wo Terror und Tod allzu sehr präsent sind.

Ich werde dieses Buch nicht bewerten, denn wie kann ich etwas bewerten, dass tatsächlich geschehen ist, wo so viele Menschen ihr Leben durch Terror und Krieg verloren haben? Das steht mir nicht zu. Ich kann Euch nur mitteilen, was das Buch mit mir gemacht hat: wie sehr es mich bewegt hat, mich zum Nachdenken angeregt hat, mich traurig gemacht hat, mich dazu gebracht hat, mich mit dem Thema „Warschauer Ghetto und Aufstand“ auseinanderzusetzen. Und das hat es in der Tat. Sehr sogar. Das Buch wird mich noch eine ganze Weile nicht loslassen!

Monatsrückblick: August 2016

Nun hat der September angefangen und es ist mal wieder Zeit für meinen Monatsrückblick. Der August war lesetechnisch für mich eher ein Reinfall. Ich habe nämlich nur 6 Bücher gelesen. Aber das lag vielleicht auch daran, dass ich eine ganze Woche bezaubernden Besuch hatte und so natürlich abgelenkt war.

Insgesamt habe ich 2.694 Seiten gelesen. Die Bücher waren allesamt ein Highlight und werden alle in meinem Bücherregal verweilen dürfen. Er

Gelesen 08.2016

SuB-technisch war es eher ein desaströser Monat, denn so viele Bücher wie im August habe ich lange nicht mehr angeschleppt *seufz*

Neu dazu gekommen sind 36 Bücher, wovon ich eines allerdings schon gelesen habe und es meinen gelesenen Büchern zugeordnet wird. Also ist mein SuB um 35 Bücher gewachsen und beträgt jetzt 907 Bücher.

Ich habe mir ja immer gesagt, solange ich unter 1.000 ungelesenen Büchern bleibe ist alles gut, aber irgendwie befürchte ich, dass ich die bald erreicht habe. Vielleicht sollte ich meinen SuB mal wieder ausmisten, es findet sich sicherlich das ein oder andere Buch, das ich vielleicht überhaupt gar nicht mehr lesen möchte *hoffnungsvoll guck*

Nun aber zu meinen Neuerscheinungen – neu dazu gekommen sind:

Neu dazu 08.2016

  1. Alyson Noel – Hibiskussommer
  2. Karin Slaughter – Cop Town
  3. Simona Ahrnstedt – Die Erbin
  4. Ava Dellaira – Love Letters to dead (fehlt auf dem Foto, lag auf dem falschen Stapel)
  5. Jennifer Niven – All die verdammt perfekten Tage
  6. Paula Hawkins – Girl on the train
  7. Lori Nelson Spielman – Nur einen Horizont entfernt
  8. Jessica Verday – The Hollow: Wahre Liebe ist unsterblich
  9. Teri Terry – Bezwungen
  10. Lauren Kate – Engelsmorgen
  11. Lauren Kate – Engelsnacht
  12. Matt Dickinson – Die Macht des Schmetterlings
  13. Kami Garcia & Margaret Stohl – Sixteen Moons: Eine unsterbliche Liebe
  14. Kami Garcia & Margaret Stohl – Seventeen Moons: Eine unheilvolle Liebe
  15. Zoran Drvenkar – Der letzte Engel
  16. Lauren Oliver – Pandemonium
  17. Lauren Oliver – Wenn Du stirbst, zieht dein ganzes Leben an Dir vorbei, sagen sie
  18. Marquis de Sade – Juliette oder die Vorteile des Lasters
  19. Marquis de Sade – Justine oder vom Mißgeschick der Tugend
  20. Sadie Matthews – Season of Desire: Momente der Lust
  21. Sadie Matthews – Season of Desire: Momente des Verlangens
  22. Asa Hellberg – Herzensschwestern
  23. Guillaume Musso – Vielleicht morgen
  24. Jamie McGuire – Beautiful Sacrifice
  25. Lionel Shriver – Wir müssen über Kevin reden
  26. Richard Laymon – Das Loch
  27. Jay Crownover – In seiner Stimme
  28. Karen Rose – Todesherz
  29. Ralf Isau – Minik
  30. Heather Graham – Sündenzeit
  31. Heather Graham – Ahnentanz
  32. Kelly Armstrong – Darkest Power: Schattenstunde
  33. Tara Sivec – Kiss me, stupid!
  34. Jodi Picoult – Zeit der Gespenster
  35. Rachel van Dyken – Games of Love: Bittersüße Sehnsucht
  36. Susan Andersen – Alarm auf Wolke sieben

Kennt Ihr einige der Bücher und könnt mir welche empfehlen? Ich freue mich sehr über eure Kommentare und  wünsche Euch allen einen wundereschönen Sonntag! Genießt ihn!